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26.09.2017 - 03:57
Foto: Wolfgang Weber

Salzburgs Pioniere erhalten endlich ein neues Quartier

08.06.2010, 11:26
Fast ein Jahr hat es gedauert – aber jetzt gibt es endlich Geld, damit die Pioniere in der Schwarzenbergkaserne eine völlig desolate Soldaten-Unterkunft sanieren können! Am Freitag schickte das Ministerium die Verträge zurück und ist jetzt bereit, 150.000 Euro Zuschuss vom Land für diese überfällige Sanierung anzunehmen.

"Diese Zustände sind einfach unwürdig", ärgerte sich Landes- Vize Wilfried Haslauer. Und er ist damit nicht allein: Es gab auch schwere Kritik von Volksanwalt Peter Kostelka und der Heeres- Beschwerdekommission an den unerträglichen Zuständen in der Schwarzenbergkaserne. Wie dort Grundwehrdiener und Kadersoldaten hausen müssen, hat die "Krone" nach einem Lokalaugenschein beschrieben:

Ratten und undichte Leitungen

Bei den Pionieren musste ein Block gar gesperrt werden, weil er so baufällig war. Bei der Fliegerabwehr müssen Soldaten in einem kaputten Bau wohnen, der schon seit Jahren nur noch als Lager diente. Da tummeln sich Ratten im Heizungskeller, die Leitungen in Toiletten und Duschen sind so veraltet, dass sie alle paar Tage undicht werden.

Die Soldaten haben keine Privatsphäre, in Schlafsälen für 50 Mann sind alle munter, sobald nach einer Übung die Kameraden erst nachts ins Quartier einrücken. Oft fehlt Warmwasser zum Duschen (auch bei Manövern!) und es gibt zu wenig Platz, um Kleidung zum Trocknen aufzuhängen.

Salzburg stellt 150.000 Euro bereit, damit das Heer die Sanierung eines Blocks bei den Pionieren vorzieht – da lenkte das Ministerium endlich ein. Am Freitag kamen die Verträge zurück, in denen geregelt ist, wie das Militär dieses Geld annimmt. In der Regierung waren am Montag Haslauer und Vize David Brenner zufrieden: "Das ist ein wichtiger Schritt, gerade für die Pioniere, die überall im Land nach Katastrophen helfen. Jetzt tragen wir bei, dass die Quartiere der Soldaten endlich menschenwürdig hergerichtet werden."

von Robert Redtenbacher, Kronen Zeitung

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