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23.08.2017 - 20:25
Foto: Grafik "Krone"

Salzburger stellen gemischte Zeugnisse aus

31.10.2016, 09:00

Bernhard Auinger kann sich freuen: Innerhalb weniger Monate konnte der SPÖ- Klubchef und designierte Nachfolger von Stadtchef Heinz Schaden seinen Bekanntheitsgrad in Salzburg mehr als verdoppeln, wie nun aus einer Umfrage hervorgeht. Er gehört damit zu den Polit- Senkrechtstartern des Jahres.

Bis zu den nächsten Wahlen in Salzburg dauert es zwar noch ein bisschen - doch der Kampf um die Wählergunst läuft bei vielen Parteien bereits auf Hochtouren. Entsprechend wichtig ist ein sympathischer Spitzenkandidat, dessen Name den Salzburgern auch ein Begriff ist. Hier konnte laut einer SORA- Umfrage (400 Befragte/im Auftrag der SPÖ) vor allem SPÖ- Klubchef Bernhard Auinger, der die Nachfolge von Bürgermeister Heinz Schaden antreten soll, zuletzt massiv punkten. Während im Juni sein Bekanntheitsgrad noch bei rund 20 Prozent lag, hat er seinen Wert innerhalb eines halben Jahres mehr als verdoppeln können.

Schwarz stabil, Rot holft auf, Grün fällt zurück

Auch in den persönlichen Werten schnitt Auinger sehr gut ab: Er punktete besonders in den Kategorien "modern", "sympathisch", "gut auf Menschen" und "kompetent". Im Land ist am bekanntesten demnach immer noch ÖVP- Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Mehr als jeder Zweite attestiert ihm zudem Bestnoten für seine Regierungsarbeit. An zweiter Stelle im Bekanntheits- Ranking folgt seine Grüne Stellvertreterin Astrid Rössler, deren Beurteilung allerdings weniger positiv ausfällt: Über die Hälfte der Befragten stuft ihre Arbeit als "mittelmäßig" oder "schlecht" ein - selbiges gilt auch für Landesrat Hans Mayr (SBG).

Obwohl er die Oppositionsbank drückt, erreicht FPS- Chef Karl Schnell einen Bekanntheitswert von 84 Prozent. Der Name von SPÖ- Chef Walter Steidl ist hingegen 70 Prozent der Befragten ein Begriff. Dafür schneidet er in der Beurteilung etwas besser ab. Das Schlusslicht bei den Partei- Chefs in Sachen Bekanntheit bildet derzeit noch die neue blaue Spitzenfrau Marlene Svazek. Sie ist allerdings erst vor rund einem halben Jahr an die FPÖ- Spitze aufgerückt.

31.10.2016, 09:00
Kronen Zeitung/red
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