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18.08.2017 - 15:13
Foto: Markus Tschepp

Salzburger Juwelier schon zum 18. Mal Ziel von Verbrechen

31.07.2010, 16:44
"Schön langsam bin ich am Verzweifeln", fehlen Akif Akay (Bild), Chef der beiden Istanbul-Gold-Geschäfte in Salzburg, mittlerweile die Worte. In der Nacht zum Samstag suchten Einbrecher erneut seine Juwelier-Filiale in Lehen heim. Der insgesamt 18. Coup in nur sechs Jahren. Gestohlen wurde diesmal nichts.

"Der Sachschaden ist aber wieder beträchtlich", weiß der 35- jährige Akay: "Mehrere Tausend Euro…" In der Nacht zum Samstag schrillte gegen 3 Uhr früh der Alarm. Von der Rückseite des Gebäudes her versuchten zwei Einbrecher durch ein Fenster in den Innenraum des Geschäfts zu gelangen. Die Sicherungsgitter schraubten sie einfach aus der Verankerung.

Von der lauten Sirene ließen sich die Täter nicht beeindrucken. In aller Seelenruhe demolierten sie noch eine Innentüre, beim Rollladen im Geschäft selber war schließlich Endstation. Das Duo musste dieses Mal ohne Beute flüchten.

Nachbarin durch Lärm geweckt

"Ich habe den Alarm auf mein Handy bekommen und war innerhalb weniger Minuten dort", erinnert sich Akay. "Die Täter waren aber schon über alle Berge." Die Nachbarin, die vom Einbruchslärm geweckt wurde, konnte die beiden Männer beobachten. Akay: "Sie waren so um die 20 Jahre alt, sprachen in bosnischem Dialekt."

Allein in diesem Jahr war es der dritte Coup bei Istanbul Gold. So wurde der Juwelier etwa im Jänner mit einem Pfefferspray überwältigt. Die Täter raubten Schmuck um 50.000 Euro. Zwei Polen wurden im Mai dafür zu zwei Jahren bzw. 20 Monaten Haft verurteilt.

Akay: "Insgesamt war es der 18. Coup in sechs Jahren!" Davon waren allein acht Raubüberfälle. Drei Mal war die Filiale in der Ignaz- Harrer- Straße in Salzburg- Lehen betroffen, fünf Mal jene im Bahnhofsviertel.

von Max Grill, Kronen Zeitung

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