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24.05.2017 - 01:05
Hauser Kaibling: Hier verfing sich der Salzburger mit der Schlaufe seines Helms im Sessellift.
Foto: Mountainstar

Salzburger blieb mit Helmschlaufe am Lift hängen

13.02.2017, 23:33

Ein waghalsiges Unternehmen startete am Sonntag ein 48- Jähriger Skifahrer am Hauser Kaibling (Stmk.): Er hatte beim Sessellift seinen Skistock verloren und wollte ihn nach dem Aussteigen selber holen. Dabei blieb er mit dem Helm an der Fußraste des Lifts hängen, wurde mitgeschleift und stürzte dann in die Tiefe!

Dass man den Skistock verliert, kommt ja immer wieder mal vor einem Salzburger (48) ist das am Sonntagvormittag auf der Gipfelbahn am Hauser Kaibling in Schladming kurz vor dem Ausstieg passiert. "Eigentlich hätte er dem Liftwart Bescheid geben müssen, der hätte den Stock mit Sicherheit geholt. Außerdem steht dort, wo es passiert ist, ein Zaun zur Absperrung, den man nicht übersteigen darf", erklärt Bergbahnen- Chef Arthur Moser.

Tat der Salzburger aber doch und plötzlich wurde er vom Sessellift, der dort seine Schleife zog, erfasst die Fußraste fädelte im Helmband ein und zerrte ihn mit. Der Liftwart konnte das Geschehen nicht bemerken, weil sich alles unterhalb seiner Hütte abspielte. Andere Skifahrer machten ihn aber darauf aufmerksam, woraufhin er sofort den Notstopp drückte. 30 Meter wurde der 48- Jährige mitgeschleppt, versuchte sich mit den Händen am Lift festzuklammern und das Helmband zu öffnen. Doch der Salzburger konnte sich schließlich nicht mehr halten und stürzte sechs Meter in die Tiefe, in steiles Gelände in den Schnee.

Skifahrer wollte gar nicht ins Krankenhaus

Ein Horror- Szenario, das aber glimpflich endete: Die Bergrettung barg den Wintersportler, der aber statt ins Krankenhaus lieber weiter Skifahren wollte. "Mein Team hat ihn aber überredet, sich doch noch untersuchen zu lassen", ist Arthur Moser froh. Der wagemutige Mann wurde schließlich ins Diakonissenkrankenhaus Schladming gebracht und nach der Untersuchung wieder entlassen. Die Diagnose: Prellungen, aber keine Brüche.

Monika Krisper, Kronen Zeitung

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