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24.09.2017 - 08:59
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Salzburg fehlen bis 2020 rund 1.500 Pflegekräfte

12.01.2011, 07:54
In einer Werkstätte des Holztechnikums Kuchl haben sich 70 Bürgermeister und 80 Gemeindepolitiker der ÖVP getroffen: Sie wollen die Pflege verbessern, für Senioren und Angehörige. Boss Wilfried Haslauer wurde nach seinem Ski-Unfall bejubelt. "Das Thema Pflege haben wir vor meinem Unfall ausgesucht", feixte der Landes-Vize. "Wer mir Hals- und Beinbruch gewünscht hat, hatte doppelt recht. Weil ich mir den Oberschenkelhals gebrochen habe – also Hals und Bein."

Beim ersten offiziellen Auftritt nach seinem Skiunfall stimmte er die versammelten Ortschefs auf den Schwerpunkt ein: Es geht um bessere Pflege.

"Der Bedarf ist gewaltig", sagte Oberbürgermeister Helmut Mödlhammer: "Wir brauchen in Österreich bis 2020 um 15.000 Pflegekräfte mehr, 25 Prozent mehr Heimplätze, 60 Prozent mehr Stunden für mobile Hilfe – und das wird in Österreich 600 Millionen Euro mehr kosten!" Umgerechnet auf Salzburg wären das 1.500 Pfleger und 60 Millionen Euro.

"Und wir müssen die Angehörigen entlasten", sagt Landesrätin Tina Widmann. "Weil die meisten Senioren zu Hause gepflegt werden. Da müssen wir die Menschen besser unterstützen. Damit sie auch einmal ein paar Tage Urlaub machen können. Außerdem brauchen sie eine Vorbereitung, was zu tun ist, ehe die Pflegebedürftigen vom Spital entlassen werden."

Dabei helfen sollen viele kleine Initiativen – und eine Schule: "Eine Höhere Lehranstalt als Schulversuch, wo Pflege unterrichtet wird", ist Widmanns Vorschlag. Die ÖVP organisiert darum in den nächsten Wochen in vielen Orten Pflege- Konferenzen.

Mödlhammer macht den Ortschefs Mut, dass sie heuer dabei nicht nur auf mehr Geld aus Wien angewiesen sind: "Mit den Einnahmen geht es wieder aufwärts. Wir haben schon im Vorjahr etwas mehr Ertragsanteile bekommen als erwartet. Jetzt im Jänner gab es eine Steigerung um 12 Prozent – wenn es so weiter geht, kriegen wir so viel wie im Rekordjahr 2008. Das wäre ideal."

von Robert Redtenbacher, "Salzburger Krone"

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