Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
18.08.2017 - 18:56
Foto: AP Images

SALK streichen Novalgin von der Medikamentenliste

09.04.2010, 11:29
Aus den Vorfällen mit dem Schmerzmittel Novalgin ziehen die Salzburger Landeskliniken (SALK) jetzt Konsequenzen. Novalgin wird aus der Medikamentenliste genommen und nur noch auf außerordentliche Anordnung der leitenden Mediziner gegeben.

In den Landeskliniken werden jährlich rund 80.000 Patienten stationär und dreimal so viele ambulant versorgt. Anfang April wurden zwei Fälle bekannt, in denen es mit Novalgin Schwierigkeiten gegeben hatte: Eine 80- Jährige, der trotz einer Allergie dieses Schmerzmittel verabreicht worden war, ist im Landeskrankenhaus gestorben. Bei einem anderen Patienten, der das Medikament trotz Unverträglichkeit bekam, gab es Komplikationen. (Siehe auch Artikel in der Infobox!) Der Fehler bei der Frau passierte, weil die Information zur Unverträglichkeit nicht in der Fieberkurve stand.

Patienten bekommen rote Handbänder

"Wir werden ab sofort die Allergie- Hinweise neu auf der Fieberkurve anordnen - das heißt sie werden gut sichtbar oben rechts gekennzeichnet. Bisher stand diese Information im Bereich der Medikamentenverordnung", erklärte der Ärztliche Direktor im LKH, Heinrich Magometschnigg. Außerdem würden künftig Patienten mit Allergien mit roten Handbändern unübersehbar kennzeichnet.

Neue Datenbank geplant

Geplant ist in den SALK, eine Datenbank für pharmazeutische Informationen insbesondere zu Nebenwirkungen, Unverträglichkeiten und möglichen allergischen Reaktionen mit den Patientenakten zu verlinken. Damit werden über unmittelbar einsetzende Warnreaktionen aus dem System schädigende Interaktionen unmöglich gemacht. Die SALK wären nach Umsetzung dieser IT- Lösung in Österreich führend.

Seit Herbst ist das Thema Qualität in den SALK Chefsache und als Stabstelle für Qualitäts- und Riskmanagement der Geschäftsführung angesiedelt. Dort werden alle Beschwerden und Schadensfälle aufgeklärt und Maßnahmen zur Fehlervermeidung entwickelt.

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum