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18.08.2017 - 17:23
Diensthundeinspektion, Stadtpolizei, AGM- & EGS-Beamte kontrollieren weiter den gefährdeten Park.
Foto: Markus Tschepp

Radfahrerin in Lehener Schutzzone überfallen

02.07.2016, 10:30

Mit der Schutzzone im Lehener Park in Salzburg soll dieser sicherer werden. Ausgerechnet dort kam es aber jetzt zu einem Raub. Eine 43- Jährige, die mit ihrem Fahrrad durch den Park fuhr, wurde von zwei Männern attackiert. Das Duo schlug auf die Bikerin ein und durchwühlte ihren Rucksack. Die Täter entkamen.

Die 43- Jährige radelte in der Nacht zum Freitag kurz vor ein Uhr vom Kai kommend durch den Lehener Park. Doch die Fahrt endete jäh: Als sie auf der Höhe der Eisstockanlage war, tauchten plötzlich zwei Unbekannte auf. Diese rissen die Frau vom Rad.

Die Männer attackierten ihr Opfer, traten und schlugen auf auf die Frau ein. Sie nahmen den Rucksack der Radfahrerin und durchwühlten ihn, fanden aber keine Wertgegenstände darin. Wohl auch dank zweier Zeugen, die laut riefen, ließen die Täter von der Frau ab. Die Männer entkamen vorerst unerkannt, sie flüchteten Richtung Kai. Die Frau erlitt bei dem Überfall Blessuren im Gesicht und am Körper. Sie wurde im Landeskrankenhaus versorgt. Erst etwa eine Stunde nach dem Vorfall meldete sich das Opfer bei der Polizeiinspektion. Sie sagte, die Täter seien eher südländischen Typs, trugen schwarze Jacken und ebenfalls schwarze Hosen. Die Polizei sucht nun jene beiden Passanten, die den Vorfall beobachtet haben.

Männer entkamen ohne Beute

Seit Ende Mai gilt der Lehener Park als Polizei- Schutzzone. Diese wurde eingerichtet, um das Gebiet wieder sicherer zu machen und vor allem den dortigen Drogenhandel zu unterbinden. Die Kontrollen der Exekutive wurden seither intensiviert. Mehrmals täglich, sowohl tags- als auchIRIS WIND nachtsüber, sind Fußstreifen im Park unterwegs. Nicht nur uniformiert, sondern auch in zivil: "Bisher gab es sechs Wegweisungen und damit wurde auch sechsmal ein Betretungsverbot ausgesprochen", erklärt Polizeisprecher Michael Rausch.

Alle Personen wurden mit Suchtmitteln erwischt und durften danach 30 Tage lang das Gebiet nicht mehr betreten. Bisher haben sich alle Weggewiesenen daran gehalten. Die Schutzzone bleibt vorerst bis Ende November aufrecht.

02.07.2016, 10:30
Iris Wind/Redaktion, Kronenzeitung
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