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25.06.2017 - 10:06
Die beschlossene Halbierung der Flugabgabe ist aus Salzburger Sicht ein wichtiger Schritt.
Foto: Franz Neumayr

Neuer Aufwind für den Flughafen

30.01.2017, 22:30

Die geplante Halbierung der Flugabgabe wertet SPÖ- Chef Walter Steidl als eine wichtige Entscheidung für den Wirtschaftsstandort Salzburg mit seinen knapp 1,8 Millionen Passagieren jährlich. Trotz Einigung fällt die Bilanz der Parteichefs nach den Vorstandssitzungen in Wien dennoch recht unterschiedlich aus.

Der Flughafen jedenfalls kann sich freuen: Es ist davon auszugehen, dass durch die ausverhandelte Reduzierung der Gebühren künftig mehr Flugverbindungen zustande kommen. Die Airlines hatten das zuletzt als massiven Wettbewerbsnachteil kritisiert. "Dieser Entschluss, wird das Geschäft neu beflügeln", zeigte sich Stadtchef Heinz Schaden am Montag gegenüber der "Krone" zuversichtlich.

Haslauer (ÖVP) und Steidl (SPÖ) verhandelten in Wien mit

LH Wilfried Haslauer hatte sich in Wien vorrangig in den Punkten Wirtschaftsförderung, Deregulierung und Sicherheit eingebracht. Was die Salzburger ÖVP besonders freut: Vorstöße aus der Raumordnungsnovelle wurden im neuen Programm übernommen. Auch an anderer Stelle war Salzburg Vorbild: "Unser Modell der Investitionszuwachsprämie wurde vom Bund aufgegriffen", konnte ÖVP- Landesgeschäftsführer Wolfgang Mayer berichten.

SPÖ- Chef Walter Steidl hingegen lag das Thema Wohnen sehr am Herzen: Auf seine Initiative hin wird die Kompetenz für die Vertragsraumordnung als Planungsmaßnahme in Zukunft bei den Länder liegen. Geändert werden soll das im Ministerrat im November. Somit können Grundstücke künftig mit einer Vorbehaltsfläche für den förderbaren Wohnraum belegt werden.

So viel Salzburger Handschrift steckt im überarbeiteten Regierungsprogramm

Während Haslauer eher zurückhaltend auf den Pakt reagiert ("Die Umsetzung ist die Nagelprobe"), begrüßte Steidl gegenüber der "Krone" den Kurs von Kanzler Kern: "Die ÖVP hatte massiv auf die Bremse gedrückt, aber er konnte den Widerstand aufbrechen."

Dort deutet man die Vorgänge naturgemäß anders: "Es liegt jetzt ein ordentliches Papier vor. Das wäre aber auch ohne Theaterdonner und Streiterei gegangen. Nun muss geliefert werden", resümierte Mayer.

ANNA DOBLER

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