Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
17.08.2017 - 21:19

Nach Banküberfall in Salzburg: Täter in Wien gefasst

18.05.2012, 10:53
Jener Mann, der am 10. Mai die Raiffeisenbank Itzling in der Stadt Salzburg überfallen haben soll, ist gefasst. Polizisten schnappten ihn, als er in Wien Drogen kaufen wollte. Die Beute, die rund 17.000 Euro betrug, war zum Großteil schon verprasst. Bei der Vernehmung legte der 28-jährige Mann laut Polizei ein umfassendes Geständnis ab. Pikantes Detail: Kurz nach der Tat hatten Beamte den Täter bereits kontrolliert.

Franz St. (28) spazierte am 10. Mai um 8.57 Uhr in die Raika- Filiale in der Elisabethstraße. Mit einem Messer bewaffnet forderte er Geld. Über seinen Kopf hatte er eine Strumpfhose gezogen. Eigentlich sollte diese blickdicht sein, doch der junge Mann erwischte offenbar das falsche, durchsichtige Material. Auf der Flucht warf er die Maskierung, den Pulli und die Handschuhe weg. Der Mann entkam mit 17.000 Euro Beute.

Dank der Überwachungsbilder aus der Bank kamen die Beamten schließlich auf den Bürmooser. Sie kannten ihn aus der Drogenszene. Die Polizei klopfte beim Bruder des Flachgauers an und befragte Freunde und Bekannte. Diese wussten aber nicht, wo sich Franz St. aufhielt. "Es gab aber einen Hinweis, dass er womöglich in Wien sein könnte", sagt Ermittler Christian Voggenberger. Sofort wurde die Fahndung in den Osten ausgeweitet. Und tatsächlich konnte der junge Mann dort gefasst werden.

Im Taxi von Salzburg nach Wien geflüchtet

Wie sich herausstellte, ließ sich der Bankräuber nach der Tat gemütlich im Taxi von Salzburg nach Wien chauffieren. Dort mietete er sich in ein schickes Hotel ein und ließ es sich auch sonst gut gehen. Am Mittwoch trieb ihn dann seine Sucht auf den Karlsplatz, wo er Drogen kaufen wollte. Zivile Beamte beobachteten ihn dabei, und nahmen ihn nach einer Kontrolle fest.

Salzburger Ermittler vernahmen den Täter per Video- Konferenz. Schon bei den ersten Befragungen legte er ein Geständnis ab. Ein kleiner Teil der Beute konnte noch sichergestellt werden. Offenbar waren nur mehr 4.000 Euro übrig, den Rest hatte er bereits verprasst. Bis zu seiner Gerichtsverhandlung sitzt er in Salzburg in U- Haft. Pikantes Detail: Die Polizei hätte den Bürmooser schon viel früher schnappen können. Denn die Beamten kontrollierten ihn schon kurz nach der Tat, ließen ihn aber laufen

18.05.2012, 10:53
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum