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23.08.2017 - 17:38
Der mit Seilen und Gurten gesicherte Bus: Mit Winden und Kränen wurde das Fahrzeug geborgen.
Foto: FF/Josef Prommegger

Mutig im Bus, dann kamen Schock und Tränen

29.03.2016, 17:02

Einem rasch reagierenden Nachbarn sowie der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass 42 Kinder, vier Betreuer und zwei Buslenker noch am Leben sind: Denn als einer der Chauffeure vor dem Jugendgästehaus Gruber in Großarl einparkte, geriet er mit einem Hinterreifen über die Böschung. Das Bangen dauerte 20 Minuten.

Der Bus mit den Kindern aus einer Schule nahe Brüssel war Samstagabend zu einer Skiwoche in Großarl aufgebrochen. Sonntag gegen 10 Uhr war die Ankunft beim Jugendgästehaus Gruber im Ellmautal. Dort kam es zum Zwischenfall: Beim Reversieren geriet der Lenker mit dem rechten Hinterrad über die Böschung. Der Bus kippte in Schräglage und drohte abzustürzen.

"Kinder saßen alle links, sonst wäre der Bus gekippt"

Zeugen riefen die Feuerwehr, während Lammwirt- Hotelier Manfred Rohrmoser schon seinen Traktor startete. Ihm gelang es mit Hilfe anderer das Fahrzeug - mit Seilen angespannt am Traktor - etwas zu sichern. Mittlerweile trafen auch die Freiwilligen aus Großarl ein. "Die Verständigung mit dem Reiseleiter war wegen der Sprachdifferenzen ein bisschen schwierig. Ihm war aber klar, dass sie erst aussteigen können, wenn wir es ihnen sagen. Die Kinder und Betreuer saßen da bereits alle auf der linken Seite. Sonst wäre das Fahrzeug umgekippt. Wir haben den Bus mit Hilfe von Winden vorne und hinten mit Seilen und Gurten gesichert", schildert Großarls Feuerwehrchef Josef Prommegger.

Danach durften die zwölf bis 13 Jahre alten Schüler einer nach dem anderen ins Freie. "Die haben erst nachher realisiert, was da wirklich passiert ist. Einige haben geweint. Es waren aber Gott sei Dank schon Rot- Kreuz- Sanitäter und Leute vom Gästehaus da. Die haben sich sofort um die Kinder gekümmert." Bei der Bergung des Busses wurden die Freiwilligen von den Kameraden aus St. Johann unterstützt. Mit zwei Kränen gelang es, das Fahrzeug wieder auf die Straße zu hieven.

29.03.2016, 17:02
Manuela Kappes, Kronen Zeitung/red
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