Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
25.06.2017 - 10:09
Statiker Manfred Armstorfer begutachtete die schadhafte Wand über den Dächern der Stadt.
Foto: Stadt Salzburg/Killer

Mönchsberg: Die Gefahr ist gebannt

14.03.2017, 10:21

Der Schock war am vergangenen Donnerstag groß, als sich zwei Fußball große Mauerbrocken vom Mönchsberg lösten und über die Felswand in die Gstättengasse abstürzten. Nach einem Lokalaugenschein am Freitag untersuchten am Montag Fachleute der Stadt und ein externer Statiker die schadhafte Mauer.

Die gute Nachricht zuerst: Die Gefahr weiterer Felsenabgänge ist nun erst einmal gebannt. Die Ausbruchstelle wurde vorläufig mit Schaltafeln gesichert, eine Sanierung des Bereiches vor dem Museum der Moderne ist aber unumgänglich. Denn Hochbauamt, Bergputzer, Grundamt, Amt für Öffentliche Ordnung und Planung fanden am Montag bei einer genauen Untersuchung ein relativ großes Loch in der Mauer.

Statiker Manfred Armstorfer dazu: "Das rund 75 mal 150 cm große Loch hat sich wohl über Jahrzehnte durch den Wechsel von Frost und Tau ausgebildet. Starkregen löste schließlich den Abgang aus. Die Bergputzer haben das Loch provisorisch mit Schal- Tafeln gesichert. Ein insgesamt rund zwei Meter hohes und sechs bis sieben Meter langes Mauerstück muss aber jedenfalls neu errichtet werden."

"Sanierung nicht mehr zielführend"

Die Meinung des Experten ist klar: Der in den 1950- er bis 1960- er Jahren auf einem Konglomerat- Sockel aufgesetzte "Stampfbeton" klingt in diesem Bereich dumpf, ist also aufgrund der dauernden Witterungseinflüsse schlecht geworden: "Eine Sanierung ist da nicht mehr zielführend", sagte der Statiker. Entwarnung gibt es hingegen bei anderen aufge- frorenen Mauerbereichen. Sie sind nach einer ersten Einschätzung in einem besseren Zustand und können mit Steckeisen und Betonguss saniert werden. Vorsicht ist dennoch geboten: Als zusätzliche Sicherungsmaßnahmen verfügten die Experten, dass nun Absperrgitter im Bereich der Museumsterrasse aufgestellt werden, um die Mauer von oben durch Druck nicht zusätzlich zu belasten. Am Donnerstag rücken dann die Bergputzer und der Statiker noch einmal aus, um die restlichen Wandabschnitte zu begutachten. Kuriosum am Rande: Wem die Mauer gehört, ob Museum oder Stadt, ist immer noch nicht geklärt.

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum