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24.05.2017 - 00:59
Mucella Köse, Leiterin Verkaufsinnendienst bei "Flöckner", koordiniert die Krapfenaktion.
Foto: Markus Tschepp

Mit Krapfen den Kindern helfen

27.02.2017, 23:30

"Kindern eine Brücke in die Zukunft bauen" ist das lang gepflegte Motto des Kiwanis- Clubs Salzburg. Um Hilfsbedürftige weiterhin bestens unterstützen zu können, haben die 28 Mitglieder am Rosenmontag (und auch heute) rund 33.000 Krapfen an 327 Abnehmer verteilt. Da schmeckt die süße Sünde doppelt so gut.

Mehr als 33.000 Krapfen an zwei Tagen das ist Verteilrekord, seit die Aktion vor zwölf Jahren vom damaligen Kiwanis- Präsidenten Wolfgang Schwab ins Leben gerufen wurde. "Angefangen haben wir mit 5.600 Krapfen, die an 80 Abnehmer verteilt wurden. Heute steckt ein wahnsinniger logistischer Aufwand dahinter. Unsere 28 Mitglieder beliefern mit ihren Privatautos in erster Linie Banken, aber auch große Firmen wie Porsche oder Palfinger", erklärt Schwab, dass der Club durch diese Marketingaktion bekannter werden möchte.

40.000 Krapfen

Vorwiegend geht es aber um bedürftige Kinder in Salzburg. Durch die Sonderkonditionen bei den sieben Bäckern, die an der Aktion beteiligt sind, kommt eine fünfstellige Gewinnspanne für den Club Rupertus zusammen. Das Geld findet etwa Verwendung für eine Tanztherapie gehörloser Kinder. Aber auch am Spendencontainer "Fair Share" am Mirabellplatz sind sie beteiligt. Die Kiwanis steuern 300.000 € pro Jahr für Projekte wie diese bei. "Das Geld kommt nur dem Kind zugute", versichert Präsident Wolfgang Fizek. Und für diesen guten Zweck legen die Bäcker gerne zusätzliche Schichten ein. "Seit Samstag backen wir 24 Stunden durch, 40.000 Krapfen haben wir nur für den Faschingsdienstag produziert", so Alexander Klingler, Backstubenleiter von "Flöckner" in Gnigl.

Sandra Aigner, Kronen Zeitung

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