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21.08.2017 - 01:34
Foto: APA/BARBARA GINDL

Lücken im neuen Transit- Verbot im Salzkammergut

26.01.2011, 08:53
Die Anrainer im Salzkammergut kämpfen weiter gegen die Lkw-Lawine auf der Bundesstraße. Zwar hat Salzburgs Landes-Vize Wilfried Haslauer den prinzipiellen Willen für eine Tonnagebeschränkung bekräftigt, das geplante Transit-Verbot geht den Bürgern aber nicht weit genug! "Das ist viel Platz für Tricksereien", heißt es.

Der Unterschied steckt wie so oft im Detail: "Wir leiten ein Ermittlungsverfahren ein, das ein Fahrverbot für Transit- Lastwagen auf der Wolfgangseestraße und der Ennstalstraße zum Ziel hat", verkündete Dr. Haslauer kurz vor Weihnachten. Einzig: Das betrifft nur Lastwagen, die vom Ausland durch Österreich ins Ausland fahren. "Solche Transitverbote werden von der Speditionswirtschaft einfach umgangen", meldete sich nun ein Flachgauer Unternehmer.

Trick: Frachtpapiere werden geteilt

So würden für Fahrten etwa von München nach Slowenien einfach die Frachtpapiere per Zwischenstopp geteilt – zum Beispiel in einem Speditionslager in Salzburg. Die Lieferung von München nach Salzburg und weiter nach Slowenien würde damit nicht unter die Transit- Regelung fallen. Dazu wären Lkw- Fahrten zwischen österreichischen Zielen überhaupt von dem Verbot ausgenommen.

Fahrverbot für gesamten Durchzugsverkehr

Abhilfe könnte ein Fahrverbot für den gesamten Durchzugsverkehr schaffen. So wie es der oberösterreichische Verkehrs- Landesrat Hermann Kepplinger für den Pötschenpass und den Koppenpass ins Auge fasst. "Mit diesem 'Pfropfen' soll der Durchzugsverkehr in und aus der Steiermark verboten werden."

"Salzburg ist Oberösterreich einen Schritt hinterher", meint Silvester Leitner von der Bürgerinitiative – und betont: "Ausgenommen soll nur der Ziel- und Quellverkehr in der Region sein!" Dass ein Lkw- Durchzugsverbot Wirkung zeigt, beweist die derzeitige Situation: Allein die regelmäßigen Verkehrszählungen haben laut Leitner bereits für spürbar weniger Lkws gesorgt.

von Max Grill, Kronen Zeitung

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