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26.04.2017 - 08:41
Ein ungarischer Lastwagen blieb bei der Einfahrt der renovierten Flughafen-Unterführung stecken.
Foto: Markus Tschepp

Lkw blieben in Unterführungen stecken

23.11.2016, 10:15

Vier Meter hoch dürfen Lkw in Österreich sein. Damit kommen sie durch alle Tunnel und Unterführungen - sofern nichts anderes markiert ist. Doch die Abmessungen werden oft ignoriert. So blieb am Dienstag ein Lkw in der Unterführung in der Guggenmoosstraße stecken und ein weiterer beim Flughafen in Salzburg.

Als ob es nicht schon genug Stau in Salzburg gebe: Ein Lkw, dessen Anhänger nach dem Entladern offenbar höher war als zuvor, blieb am Dienstag gegen 10 Uhr bei der Einfahrt in die Unterführung beim Salzburger Flughafen stecken. Dabei wurde die Oberseite des Anhängers aufgerissen. Zudem beschädigte der Lastwagen die Obus- Oberleitung. Die Unterführung musste für knapp eine Stunde gesperrt werden. Das führte Richtung stadtauswärts zu einem enormen Rückstau. Die Salzburg AG konnte die Leitung für die Busse glücklicherweise rasch reparieren.

Nur wenig später gab es den nächsten Alarm: Ein Lkw, der offenbar höher als die erlaubten vier Meter war, blieb in der Bahnunterführung in der Guggenmoosstraße stecken. Hier musste die Berufsfeuerwehr die Polizei unterstützen. Der Fahrer konnte mit dem beschädigten Lkw schließlich wieder heraus gelotst werden. Prompt wollte noch ein Lkw- Lenker einfahren, dessen Anhänger ebenfalls viel zu hoch war. Doch einer der Polizisten stoppte ihn noch rechtzeitig.

Durch die Tunnel dürfen nur Lkw bis 4 Meter

Die Sperre der Unterführung löste natürlich ebenfalls einen Stau aus. Beide Berufslenker müssen Strafe zahlen. In Österreich dürfen Lkw nur vier Meter hoch sein, ansonsten brauchen sie eine Sondergenehmigung. Aber ausländische Lenker informieren sich darüber oft nicht und übersehen dann auch noch die Warnschilder vor den Tunnels. Auch für Tauern- und Katschbergtunnel gilt die Vier- Meter- Beschränkung. Sind die Laster höher, beschädigen sie die Sprenkleranlage in den Tunnels.

23.11.2016, 10:15
Manuela Kappes, Kronen Zeitung/red
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