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19.09.2017 - 14:36

Lawine reißt zwei Belgier in Salzburg mit sich - verletzt

24.02.2012, 15:54
Der Abgang einer Gleitschnee-Lawine am Freitag in Rauris in Salzburg hat ein Großaufgebot an Rettungskräften nach sich gezogen. Zwei Skifahrer aus Belgien wurden auf einem offiziellen Skiweg von den Schneemassen erfasst und in einen Graben mitgerissen. Laut ersten Information erlitt der 34-jährige Mann Schnittwunden im Gesicht, seine 31-jährige Ehefrau eine leichte Brustkorbverletzung.

Das etwa 50 Meter breite, 150 Meter lange und 1,50 Meter tiefe Schneebrett hatte sich gegen 12.45 Uhr im Skigebiet Hochalm in einem dicht bewachsenen Waldstück auf rund 1.400 Meter Seehöhe von selbst gelöst. Der Schnee donnerte über den Skiweg, der die Pisten "Heimalm" und "Kreuzboden" verbindet, und riss das Ehepaar mit sich. Ein 75- jähriger Skifahrer aus Deutschland, der hinter den beiden Touristen auf dem Verbindungsweg gefahren war, beobachtete den Lawinenabgang und verständigte die Polizei.

"Ehepaar nicht lebensgefährlich verletzt"

Als die Rettungskräfte eintrafen, waren die verletzten Belgier ansprechbar. "Der 34- jährige Mann und die 31- jährige Frau sind nicht lebensgefährlich verletzt worden", schilderte Polizeisprecher Mario Rieder aus Rauris. Die zwei Touristen wurden mithilfe eines Seils von einem Hubschrauber aus geborgen und ins Krankenhaus Zell am See geflogen.

Um sicherzugehen, dass die Lawine nicht noch weitere Personen erfasst hatte, wurden die Schneemassen von Bergrettern, Suchhunden, Feuerwehrleuten und Bediensteten der Hochalmbahnen sondiert. Es gebe aber keine Anzeichen dafür, dass sich noch Menschen unter dem Schnee befinden, erklärte der Polizeisprecher. Dass aus dem Wald eine Lawine auf den Skiweg niedergehe, sei nicht abzusehen gewesen, sagte eine Mitarbeiterin der Hochalmbahnen.

Dutzende Retter im Einsatz

Im Einsatz standen 21 Bergretter mit sechs Suchhunden, drei Polizisten, ein Alpinpolizist und ein Diensthundeführer, 25 Feuerwehrleute, mehrere Helfer des Roten Kreuzes sowie die Teams der Rettungshubschrauber "Martin 6", "Alpin Heli 6" und des Polizeihubschraubers "Libelle".

24.02.2012, 15:54
AG/red
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