Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
21.08.2017 - 01:43
Landebahn soll nach Bayerns Wünschen um einige Grad abweichen.
Foto: Melanie Hutter

Landebahn drehen ist völlig unmöglich

20.08.2016, 16:26

Nach Bürgermeister Heinz Schaden wehren sich nun auch der Flughafen- Bürgerbeirat und der zuständige Landesvize Christian Stöckl gegen die vielen Vorwürfe und Forderungen seitens der Bayern in Richtung Salzburger Flughafen. Mit einem Positionspapier fordern die Nachbarn, dass unter anderem die Landebahn um einige Grad gedreht wird, um Freilassing zu entlasten.

Die eindeutige Stellungnahme des Bürgerbeirats des Salzburger Flughafens ging am Freitag an die Verfasser des bayerischen Positionspapiers und an zahlreiche deutsche und österreichische Politiker: "Daraus geht klar hervor, wie ungerechtfertigt und überzogen die Vorwürfe und Forderungen der bayerischen Seite sind", sagt Landesvize Christian Stöckl, Aufsichtsratvorsitzender des Salzburger Flughafens: "Allein die Aussagen über die Belastungen, die ausschließlich zu Lasten der deutschen Nachbarn gehen würden, sind falsch. Denn aktuelle Berechnungen im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren haben gezeigt, dass 90 Prozent der nach deutschem Fluglärmgesetz relevanten Lärmzonen auf österreichischem Gebiet liegen. Die Behauptung der Bayern, dass Aussagen auf falschen Daten beruhen, muss ich entschieden zurückweisen. Alle bayerischen Mitglieder im Bürgerbeirat haben nach eingehender Prüfung dem Flughafen vollständige Transparenz und Korrektheit der Daten konstatiert. " Auch das Nachtflugverbot würde in Salzburg sehr ernst genommen. Nur in Ausnahmefällen seien verspätete Fluge nach 23 Uhr überhaupt zugelassen.

Drehung der Piste nicht zu finanzieren

Doch als "völlig unrealistisch" bezeichnet Stöckl zudem eine Drehung der Piste. Um eine Prüfung dieser Möglichkeit hatte der Freilassinger Bürgermeister Josef Flatscher in einem Schreiben gebeten, damit seine Stadt so wenig wie möglich überflogen wird.

Technisch aber eine Schnapsidee: Würde man nämlich eine Verschwenkung der Piste durchführen, müssten auch das gesamte Rollwegsystem und die Sicherheitsbereiche mit gedreht werden. Damit wären rund 90 Prozent des Airport- Areals betroffen. Stöckl: "Dies würde bedeuten, dass sowohl im nördlichen wie auch im südlichen Bereich des Flughafens sehr dicht besiedelte Wohngebiete, abgesiedelt, eventuell enteignet und dann geschlossen werden müssten." Der Landesvize hofft nun, dass die Bayern jetzt wieder einlenken und zum Gremium zurückkehren um gemeinsam weiter arbeiten zu können.

20.08.2016, 16:26
Kronen Zeitung/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum