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17.08.2017 - 02:51
Foto: Ricardo

Junge Salzburger bauen effizientes Auto an Grazer Uni

13.04.2010, 08:00
So macht Forschung nicht nur Spaß, sondern auch richtig Sinn: Eine Gruppe von Salzburger Studenten leitet ein Projekt an der Technischen Universität Graz. Mit dem Ziel, das effizienteste Auto der Welt zu konstruieren. Seit sechs Monaten wird mit Hochdruck experimentiert. Das Fahrzeug steht kurz vor der Fertigstellung und soll 1.000 Kilometer mit umgerechnet einem Liter Super fahren.

„Wir wollten unser Labor für Brennstoffzellen promoten. Da kamen wir auf die Idee, ein besonders sparsames Auto zu bauen“, erklärt Fabian Köhler aus Anif, der das TERA- Projekt an der TU in Graz leitet. Er hat ebenso die Halleiner HTL absolviert, wie Philip Kotrba, der das Modul „Wheel&Brakes“ leitet. Zudem in der Projektleitung: Florian Schönleitner aus Kuchl (er besuchte die HTL Salzburg), Rupert Wurnitsch von „Powertrain“ aus Bramberg und Elke Anzenbacher aus Salzburg.

„Wir haben Experten aus jedem Fachbereich an Bord, die man für den Bau so eines Autos braucht“, erklärt Köhler. Um besonders sparsam zu sein, wurde natürlich am meisten am Gewicht und der Windschlüpfrigkeit herumgetüftelt. „Das Fahrzeug wiegt rund 50 Kilo, genau so viel wie unsere Fahrerin Sarah Dober“ (im Bild bei einer der ersten Probefahrten), erläutert Köhler. Und die Hülle hat im Windkanal fast dieselben Werte wie ein Wassertropfen. Wert des Spar- Mobils: satte 200.000 Euro.

Ermöglicht wurde das Projekt auch durch einige Salzburger Firmen wie Zeiler k- tec aus Radstadt, Fasching Gurte und MoldTech aus Salzburg. Das sportliche Ziel der jungen Forscher: Beim großen Shell Eco- Marathon Anfang Mai am Lausitz- Ring (D) soll das Auto mit Brennstoffzelle als Antrieb 1.000 Kilometer weit fahren. Mit der umgerechneten Energiemenge von einem Liter Superbenzin.

von Gernot Huemer, Kronen Zeitung

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