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20.08.2017 - 16:42
Foto: thinkstockphotos.de

Internetbetrügerin lockte Salzburger 8.000 Euro heraus

08.03.2013, 09:44
Sehnsüchtige Herzen machen mitunter auf einem Auge blind. So dürfte es auch einem 37-jährigen Salzburger ergangen sein, der laut Polizei einer Betrügerin aus Nigeria aufgesessen ist. Anfang Februar hatte der Pinzgauer aus Taxenbach über ein Partnersuchportal im Internet Kontakt zu der Frau aufgenommen. Im Zuge eines intensiven E-Mail-Verkehrs lockte sie ihm mehrfach Geldbeträge heraus. Nachdem der Mann insgesamt mehr als 8.000 Euro überwiesen hatte, brach die Frau den Kontakt abrupt ab.

Laut Polizei hatte die Betrügerin dem Mann bereits nach wenigen Tagen ihre Liebe gestanden und angekündigt, zu ihm nach Österreich zu ziehen. Sie ersuchte den Pinzgauer dabei auch, ihr zunächst einige Hundert Euro zur Begleichung einer Krankenhausrechnung zu überweisen, was der Mann auch tat. Daraufhin bat die Frau immer wieder um Geld, das der 37- Jährige trotz anfänglicher Bedenken auch überwies. Als sie sich dann von einem auf den anderen Tag nicht mehr meldete, erstattete der Pinzgauer Anzeige.

Australierin kostete Internet- Liebschaft das Leben
Dass diese Art des Online- Betrugs auch tragischer enden kann, hat erst vor wenigen Tagen der Fall einer 67- jährigen Australierin gezeigt, die sich übers Internet in einen südafrikanischen Heiratsbetrüger verliebt hatte (siehe Infobox). Die Frau hatte über mehrere Jahre hinweg umgerechnet rund 155.000 Euro an den Mann überwiesen und sich schließlich dazu entschlossen, zu ihm nach Südafrika zu ziehen. Im Februar wurde ihre Leiche in einem Hotelzimmer in Johannesburg gefunden.

Der vermeintliche Bräutigam hatte nach Angaben der australischen Behörden die Polizei alarmiert, ehe er verschwand. Geld, Schmuck, Kreditkarten und Laptop der Frau fehlten. Das westaustralische Betrugsdezernat warnt daher eindringlich vor derlei Beziehungsbetrug, der im Ausland von Verbrechersyndikaten begangen werde. In Afrika jemanden zu treffen, den man im Internet kennengelernt habe, sei hochgefährlich und könne einen das Leben kosten, hieß es.

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08.03.2013, 09:44
AG/red
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