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22.08.2017 - 17:12
Ausrüstungsgegenstände wurden ebenfalls in der Höhle am Untersberg (rechts) gefunden.
Foto: APA/NEUMAYR/MMV, APA/POLIZEI/UNBEKANNT

In die Abgründe mit den Höhlenforschern

17.02.2015, 16:57
Immer wieder entdecken die 200 Salzburger, die als Höhlenforscher aktiv sind, völlig neue Höhlensysteme im Berg. Acht Kilometer durchs Tennengebirge führt etwa ihre jüngste Entdeckung. Am 19. Februar berichten sie darüber im Haus der Natur. Auch über die spektakuläre Rettung aus der Riesending-Höhle gibt es Infos.

In den Tiefen des Untersbergs sind sie genauso zuhause wie in den Höhlen des Tennengebirges, wo gerade wieder Neues entdeckt wird. Georg Zehnetner, Obmann der Salzburger Höhlenforscher: "Erst 2014 haben unsere Leute im Tennengebirge die Felsbrückenhöhle entdeckt, mittlerweile sind acht Kilometer erforscht. Möglicherweise sind wir hier im Gebirgsstock einem weitverzweigten System auf der Spur, zu dem neben der Gamskar- Eishöhle und dem Schneeloch noch weitere Höhlen im Zentral- Plateau gehören.“ Zwei Top- Forscher und Profis werden den Vortrag im Haus der Natur (Donnerstag, 19. Februar, 19 Uhr) gestalten.

Zum einen Georg Zagler, der seit langem im Untersberg forscht und dabei maßgeblich für die Erkundung des 41 Kilometer langen und 1100 Meter tiefen Gamslöcher- Kolowrat- Systems verantwortlich ist. Er war 2014 auch der erste Retter, der zum verletzten Höhlenforscher Johann Westhauser in der Riesending- Höhle vordrang und ihm praktisch nicht mehr von der Seite gewichen ist. Westhauser konnte von insgesamt 700 Helfern nach elfeinhalb Tagen gerettet und wieder ans Tageslicht gebracht werden.

Spektakulärer Fund

Georg Zagler hat zum Jahresende 2014 am Untersberg auch noch einen spektakulären Fund gemacht: Er entdeckte ein altes Skelett, das die Salzburger Gerichtsmedizin nach langen Abgleichen einem 1929 verunglückten und seither verschollenen Skifahrer zuordnen konnten. Clemens Tanreiter ist der zweite Höhlenforscher, der im Haus der Natur berichten wird: Auch er war in der Riesending- Höhle vor Ort und er forscht seit 12 Jahren im Toten Gebirge. Sein größter Erfolg war die Verbindung zweier Höhlen zum 145 Kilometer langen Schönberg- Höhlensystem. Der Eintritt zum Vortrag ist frei, freiwillige Spenden willkommen.

17.02.2015, 16:57
Wolfgang Weber, Kronen Zeitung
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