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19.08.2017 - 05:52
Foto: Wolfgang Weber

In Bad Vigaun heißt es für Autofahrer "Bitte warten"

20.08.2010, 10:39
Eigentlich, so haben es die Politiker versprochen, hätte für die neue Bahnumfahrung samt Überführung im Tauglwald bereits 2008 Baubeginn sein sollen. Doch erst legte sich die Landesumweltanwaltschaft quer - und nun ein Grundbesitzer. Bereits zehn Jahre lang dauert die Planlosigkeit am Bad Vigauner Schranken. Gemeindevertreter Manfred Schönleitner und Johann Frank sowie Bürgermeister Raimund Egger (Bild) brauchen eine Lösung.

Raimund Egger, Bürgermeister von Bad Vigaun, weiß: "Der Bahnübergang ist neben der 380- kV- Trasse unser drängendstes Problem." Und das seit mehr als einem Jahrzehnt. So lange steht schon fest: Der Bahnübergang in der Tennengauer Gemeinde ist die gefährlichste Kreuzung im Land.

Bereits 2006 waren sich ÖBB, Land und Gemeinde einig: Statt einer Unterführung anstelle des jetzigen Bahnüberganges kommt nur eine weiträumige Umfahrung westlich des Langwies- Wirtes in Frage. Und das Land nannte auch einen möglichen Baubeginn: Er sei schon im Jahr 2008 möglich, als Baukosten nannte man damals rund fünf Millionen Euro.

Keine Lösung in Sicht

Doch weit gefehlt! Seither gab es praktisch nur Stillstand, Bad Vigauns Gemeindevertreter Manfred Schönleiter weiß, warum: "Wenn das Land plant und nicht einmal die betroffenen Grundbesitzer mit einbindet, ist es kein Wunder, dass es dann nur Komplikationen gibt." Auch der Naturschutz und die Landesumweltanwaltschaft boykottierten die weiträumige Umfahrung samt Bahnbrücke im Tauglwald: "Hier spielt man den Umweltschutz gegen die Sicherheit der Menschen aus", ist Schönleitner empört. 

Daraufhin verlegte das Land die Umfahrungstrasse. Und prompt wurde die neue Variante von Langwieswirt Johann Brunnauer beeinsprucht: Sie ist viel zu nahe an den Häusern! Landesrat Walter Blachfellner: "Wir verhandeln noch über eine neue Trasse." Bis dahin heißt es für Autofahrer am Bahnschranken weiterhin jeden Tag bis zu hundert Mal: "Bitte warten!"

von Wolfgang Weber, "Salzburger Krone"

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