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17.08.2017 - 10:12
Foto: Andreas Kreuzhuber

Helfer mussten 45 Minuten auf den Rettungsheli warten

26.02.2010, 09:10
Bereits am Rosenmontag ist es am Seekarspitz in Obertauern zu einem regelrechten Drama auf der Skipiste gekommen. Wie erst jetzt bekannt wurde, kämpften dort gleich mehrere Ärzte um das Leben eines Skifahrers. Doch der Rettungshubschrauber, so berichten Augenzeugen, benötigte 45 Minuten für den Anflug. Sie sehen es als Folge des Helikopterstreits.

Auch bei einem Notfall Anfang Jänner in Hofgastein benötigte der Rettungsheli, weil die Knaus- Maschinen bekanntlich am Boden bleiben müssen, statt zwei gleich 45 Minuten für den Anflug.

In St. Johann sorgt der Schider- Stützpunkt für Diskussionen - ein Interview mit Bürgermeister Mitterer siehe Infobox!

Jetzt kam es am Rosenmontag zu einem ähnlichen Zwischenfall, wie Urlauberin Barbara Darsow aus München berichtet: "Auf der Piste 10a war ein Mann leblos zusammengebrochen. Mein Mann ist Arzt. Und es kamen zwei weitere Mediziner vorbei. Sie begannen sofort mit der Wiederbelebung und es erfolgte ein Notruf mit der Bitte um einen Hubschrauber." Der ließ aber auf sich warten. Weitere Zeugen waren entsetzt: "Da wird um das Leben eines Menschen gekämpft und es kommt kein Hubschrauber…"

Defi kam per Motorschlitten

Mit einem Motorschlitten traf dann ein Defibrillator ein. Mit dem Gerät wurde das Herz des Mannes wieder zum Schlagen gebracht. "Es wurde weiter reanimiert. Alle warteten aber auf den Hubschrauber", sagt Darsow und rechnet vor: "Der erste Notruf erfolgte gegen 11.45 Uhr, der Helikopter traf um 12.30 Uhr ein."

Patient am nächsten Tag verstorben

Werner Aufmesser war als Notarzt dabei: "Die Rettungskette klappte. Die Suche nach dem Unfallort dauerte hier länger." Der Patient starb am nächsten Tag im Spital. Aufmesser: "Hier besteht aber kein Zusammenhang." Rudi Schider von der Heli- Firma SHS: "Eine Suche kann sich auch einmal schwieriger gestalten."

Kronen Zeitung
Bild: Das Zelt von Heli- Unternehmer Schider in St. Johann

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