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17.08.2017 - 16:17
Unter schwerem Atemschutz wurden bis Mittag die letzten Glutnester beseitigt.
Foto: Markus Tschepp

Hallein: Heißes Fett am Balkon löst Feuer

15.03.2017, 07:08

Starker Rauch, zersprungene Fensterschreiben, Feuerwehrmänner mit schwerem Atemschutz auf der Drehleiter: Dieses Bild zeigte sich Dienstag bei einem Brand eines Mehrparteienhauses in Hallein. Eine Bewohnerin stellte heißes Fett auf ihren Balkon, das sich entzündete. Die Freiwillige Feuerwehr war wieder Lebensretter!

Um 10.54 schlug in der Feuerwehr- Hauptwache in Hallein der Alarm an. Mehrere Anrainer wählten den Notruf. 38 Mann eilten mit sieben Fahrzeugen zu dem dreistöckigen Mehrparteienhaus im Stadtteil Griesrechen, unweit der alten Seilbahn. Schon von weitem war eine starke Rauchsäule sichtbar. "Vor Ort war uns anfangs nicht zu hundert Prozent klar, ob es sich um einen Wohnungsbrand, der sich ausgedehnt hat, handelt oder ob nur der Außenbereich betroffen ist", berichtete Einsatzleiter Josef Tschematschar gegenüber der "Krone".

38 Feuerwehrleute samt dem Löschzug Dürrnberg konnten ein Ausbreiten der Flammen verhindern
Foto: Markus Tschepp

Schnell rückte der Löschzug Bad Dürrnberg zur Verstärkung an. Es zeigte sich, dass sich das Feuer rein an der Fassade über zwei Stockwerke ausgebreitet hat. "Gebrannt hat es in großem Ausmaß mit Übergriff auf die Dachkonstruktion aus Holz. Zwei Wohnungen des Gebäudekomplexes waren betroffen, sind aber bis auf die zersprungenen Fenster nicht schwerer in Mitleidenschaft gezogen worden", erklärte Tschematschar. Zu Beginn gab die Brandursache Rätsel auf, es war nicht nachvollziehbar. Augenscheinliche Ermittlungen ergaben schlussendlich, dass sich das von einer Bewohnerin auf den Balkon abgestellte noch heiße Fett entzündet hatte.

Zwei Personen verletzt

Wie hat sich der Einsatz gestaltet? "Wir haben den Brand über zwei Balkone mit Rohren bekämpft. Mit einem dritten Rohr löschten wir vom Dach aus, damit wir den Innenbereich schützen und somit eine Ausbreitung verhindert können", so der Feuerwehr- Kommandant über die groß angelegte Löschaktion. Unter schwerem Atemschutz wurden die Glutnester beseitigt, bis schließlich gegen 13 Uhr Brand aus gegeben werden konnte. Tschematschar weiter: "Es hätte weitaus schlimmer ausgehen können, wenn wir das Feuer nicht rechtzeitig eingedämmt hätten." Nach ersten Informationen der Polizei wurden zwei Personen verletzt. Die Bewohnerin, die das Fett am Balkon abgestellt hat, erlitt Brandverletzungen. Eine weitere Frau, die das Feuer bemerkte und alle warnen wollte, musste ebenso wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins nahe Krankenhaus Hallein gebracht werden.

Sandra Aigner, Kronen Zeitung

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