Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
24.08.2017 - 12:45
Foto: Andi Schiel

Gehaltserhöhung für Bedienstete des Magistrats fixiert

01.02.2010, 12:20
Der seit dem Spätherbst schwelende Konflikt um eine Gehaltserhöhung für die rund 3.100 Bediensteten des Magistrats Salzburg ist beendet: Die Landesregierung einigte sich am Montag im Arbeitsausschuss auf eine entsprechende Lösung. Konkret wird der Bürgermeister der Stadt Heinz Schaden ermächtigt, den auf Bundesebene ausverhandelten Gehaltsabschluss für die Stadt Salzburg zu übernehmen.

Die Lage war reichlich verzwickt: Landespolitik und Landes- Personalvertretung hatten Ende September nach ausgesprochen zähen Verhandlungen ein Sparpaket im Personalbereich geschnürt. Und Salzburgs Bürgermeister hatte angekündigt, dieses auch für die Stadt Salzburg zu übernehmen. Im Landtag wurde daher auch eine gleichlautende Änderung des Magistratsbeamtengesetzes mitbeschlossen. Unter anderem bedeutete dies, dass die Gehaltserhöhung für 2010 erst 2011 und im Jahr danach die Erhöhungen für 2011 und 2012 umgesetzt werden sollten.

Kampfmaßnahmen angedroht

Im November stiegen dann aber die Magistratsbediensteten auf die Barrikaden, weil mit der Personalvertretung nicht einmal verhandelt worden sei. Bei einer Dienststellenversammlung wurde die Rücknahme des Sparpaktes gefordert und mit Kampfmaßnahmen gedroht. Schaden trat daraufhin für eine Gehaltserhöhung ein, doch konnte sich die Landesregierung über das formale Prozedere nicht einigen. Der Landtag habe beschlossen, die Bediensteten von Stadt und Land gleich zu behandeln, so die ÖVP, die daher ein Aufschnüren des Pakets verweigerte.

Eigene Verordnung für Schaden
Nun kam es doch zur Einigung. Die Landesregierung wird demnach eine Gesetzesänderung vorlegen, mit der Bürgermeister Schaden den Gehaltsabschluss des Bundes (0,9 Prozent) per Verordnung für die Landeshauptstadt übernehmen kann. Der Landtag wird diese Änderung bereits am Mittwoch beschließen. Für die Salzburger Landgemeinden wird es eine entsprechende Verordnung der Landesregierung geben.

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum