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16.08.2017 - 16:02
Die Rauchsäule von der Halle war kilometerweit zu sehen.
Foto: Markus Tschepp

Gefährlicher Kunststoffbrand löste Großeinsatz aus

23.06.2017, 23:59

Ein Großbrand in der Lagerhalle der Abfallverwertungsfirma Neuhauser in St. Pantaleon hat in der Nacht zum Freitag 18 Feuerwehren aus Oberösterreich und Salzburg auf Trab gehalten. Polyethylen- Ballen standen in Flammen. Der Brand konnte erst am Freitag Vormittag unter Kontrolle gebracht werden.

Der Alarm ging gegen 21 Uhr los: In der Halle der Müllentsorgungsfirma ging aus noch unbekannter Ursache ein Haufen Polyethylen in Flammen auf. Der Firmenchef, der den Brandalarm auf sein Handy bekam, rief sofort die Feuerwehr an.

Die Freiwilligen Helfer mussten mehrere Schlauchleitungen für das Löschwasser legen.
Foto: Markus Tschepp

Der Brand breitete sich sehr rasch aus. Als die Helfer eintrafen, schlugen ihnen schon rundherum die Flammen entgegen. Die Rauchsäule war bis in den Flachgau zu sehen. Zur Sicherheit wurden die Anrainer per Lautsprecher gebeten, ihre Fenster geschlossen zu halten.

Feuer bei Müllentsorgungsfirma in St. Pantaleon:
Riesige Rauchsäule war bis in Flachgau zu sehen

Dann begann der schwierige Löscheinsatz. Weil so viel Kunststoff brannte, mussten die Feuerwehrmänner schweren Atemschutz tragen. Als die Flammen zumindest halbwegs eingedämmt waren, wurden noch alle glosenden Müllbehälter aus der Halle nach draußen gebracht. Dort wurden sie noch einmal abgespritzt und zerlegt.

Niemand verletzt

Wegen des enormen Wasserverbrauchs mussten mehrere Löschleitungen gelegt werden. Da das aber alles nichts brachte, wurde die Halle schließlich mit einem Wasserwerfer geflutet.

Aus Salzburg waren die Feuerwehren aus St. Georgen, Eching, Bürmoos, Oberndorf und Lamprechtshausen im Einsatz.

Der Schaden bei der Firma Neuhauser ist groß. Ein Brandsachverständiger nahm die ausgebrannte Halle unter die Lupe und stellte eine Selbstentzündung von verschiedenen Kunststoffen als Ursache fest. Verletzt wurde bei dem gefährlichen Einsatz niemand.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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