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26.09.2017 - 04:55
Das Akademische Gymnasium wird renoviert. Im Exil öffneten Diebe die Latein-Zentralmaturafragen.
Foto: Franz Neumayr/Probst

Fünf Schuleinbrüche in einer Woche

13.05.2015, 20:37
Ganze vier Jahre lang hielten serienweise Schul-einbrüche vor allem im Flachgau die Polizei auf Trab. Dank penibler Spurenermittlung und eines wachsamen Schuldirektors in Spittal an der Drau, der eine Alarmanlage installieren ließ, konnten schließlich im Vorjahr zwei 22-jährige Salzburger festgenommen werden.

Einer der beiden ist für 91 Einbrüche in Schulen in Salzburg, Kärnten, Oberösterreich, der Steiermark und Tirol verantwortlich. Der zweite war an 17 Coups beteiligt. Ein weiterer Mittäter (21) war bei zumindest zehn Einbrüchen dabei. Die drei erbeuteten nicht gerade viel Bargeld, richteten zum Teil aber an einzelnen Schulen bis zu 15.000 Euro Sachschaden an.

Die Polizei sicherte bereits überall Spuren

Nach der Ergreifung der drei gab es vorerst keine Probleme mehr. Bis zum vergangenen Donnerstag. In der Nacht hatten Unbekannte das Gymnasium Nonntal, das Akademische Gymnasium, das provisorisch in der Nähe in der Akademiestraße untergebracht ist, und das Gymnasium Akademiestraße, ein paar Meter weiter, heimgesucht. Die Beute: Um die 100 Euro und ein Handy. Für Aufsehen sorgte aber die Tatsache, dass aus dem Tresor des Akademischen Gymnasiums das Kuvert mit den Fragen für die Latein- Zentralmatura geöffnet worden war. Das BIFIE musste daher zur Sicherheit eine neue Matura für alle Schulen nachreichen.

In der Nacht zum Montag kam schließlich das Christian- Doppler- Gymnasium am Franz- Josef- Kai an die Reihe. Dort gelangten die Eindringlinge aber nur in einen verschlossenen Klassenraum, aus dem sie nicht weiter in die Schule hineinkamen. Sie zogen ohne Beute wieder ab. In der Nacht zum Mittwoch stiegen Einbrecher in die HBLA Annahof in der Guggenmoosstraße ein und verwüsteten eine Lehrküche. "Das ist eine neue Serie. Es wurden aber an allen Schulen Spuren gesichert. Die Ermittlungen laufen", versichert Polizeisprecher Anton Schentz.

13.05.2015, 20:37
Manuela Kappes, Kronen Zeitung
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