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22.08.2017 - 23:37
Foto: Franz Neumayr (Symbolbild)

Feuerwerk für heuer abgesagt!

15.09.2016, 12:41

Das Rupertikirtag- Finale heuer muss ohne Pyrotechnik auskommen. Der Grund dafür sind neue gesetzliche Bestimmungen. Die Raketen dürfen nicht vor 23 Uhr gezündet werden.

Schlechter hätte das Timing kaum sein können: Ausgerechnet zum 40- Jahres- Jubiläum des Rupertikirtags muss das traditionelle Feuerwerk am letzten Festtag überraschend abgesagt werden. Der Grund: Eine neue gesetzliche Bestimmung verbietet im 5- Km- Umkreis von Flughäfen während der Betriebszeiten (in Salzburg bis 23 Uhr) das Zünden von Feuerwerksraketen. Ein entsprechendes Ansuchen für das Rupertikirtag- Finale (25. September ab 21.30 Uhr) wurde daher von der Abteilung Luftfahrt Infrastruktur des Verkehrsministeriums abgelehnt, wie Inga Horny, Chefin des Altstadtverbandes, bei einer Sitzung am Dienstag bekannt gab.

Besonders ärgerlich: In weiterer Konsequenz bedeutet das dann auch das Aus für alle künftigen Feuerwerke vor 23 Uhr - inklusive der Dult und vielen private Feiern. Pikant: Die 5- Km- Regelung gibt es eigentlich schon seit 2013, vorher war es aber für professionelle Pyrotechniker möglich, Ausnahmegenehmigungen zu bekommen. Das hat sich aber durch eine Änderung des Luftfahrtgesetzes im August geändert.

"Dieses Gesetz ist ein Witz"

Der Stadt sind die Hände gebunden: Möglich wäre zwar ein Feuerwerk nach 23 Uhr - aber das wäre nach der Sperrstunde um 22.30 Uhr, so dass ein kompletter Entfall des Spektakels derzeit am wahrscheinlichsten ist. Stadtchef Heinz Schaden ist enttäuscht: "Das ist leider ein neues Bundesgesetz. Wir können nichts machen." Verärgert ist auch Pyrotechniker Christian Czech. Der Salzburger, der international für seine Feuerwerkskunst gefeiert wird, war auch heuer wieder mit der Durchführung beauftragt. "Dieses Gesetz ist ein Witz", macht er seinem Ärger gegenüber der "Krone" Luft: "In den vergangenen Jahrzehnten war es gängige Praxis, sich mit der Flugsicherung abzustimmen. Probleme gab es nie." Ob es noch zu einer Lösung kommt, ist derzeit höchst fraglich.

15.09.2016, 12:41
Anna Dobler, Kronen Zeitung/red
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