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24.08.2017 - 11:02
Foto: Markus Tschepp

Favoritin für Leitung der Frauenklinik will nicht kommen

16.04.2011, 04:07
Die Nachricht kam Freitag früh – und sie sorgte für Betroffenheit im Salzburger Landeskrankenhaus: Die 36-jährige Top-Gynäkologin Sara Yvonne Brucker verzichtet auf die Leitung der Frauenklinik. Sie bleibt weiterhin in Tübingen, erhält dort eine Professur und mehr Forschungsgelder. Salzburg verhandelt jetzt mit dem Zweitgereihten, Prof. Thorsten Fischer aus Landshut.

Dozentin Brucker war die Top- Überraschung unter allen Bewerbern: Die erst 36- jährige Ärztin aus Tübingen glänzte in den Hearings und landete klar auf Platz 1 als beste Kandidatin für die Leitung der Frauenklinik. Doch noch während das Spital seine Verhandlungen mit der hervorragenden Medizinerin aufnahm, begannen die brutalen Intrigen. Wiener Professoren, Gynäkologische Gesellschaften und die Mittelbau- Ärzte im Spital machten mobil. Und schreckten nicht davor zurück, auch die Qualität von Brucker anzuzweifeln.

Brenner: "Es grenzt schon an Rufmord"

"Es grenzt schon an Rufmord, was da passiert ist", bilanzierte Landes- Vize David Brenner. Ihn informierte Freitag früh die Spitals- Leitung über die Konsequenzen dieser Vernaderung: Brucker zog ihre Bewerbung in Salzburg zurück. Sie bleibt in Tübingen und wird dort deutlich aufgewertet: "Sie bekommt jetzt eine eigene Professur und zusätzliche Forschungsmittel", so Brenner. "Die Baden- Württemberger wissen, wie gut sie ist, und tun alles, um Brucker zu halten. Für Salzburg sehr schade – sie hätte sicher frischen Wind in die Klinik gebracht", meinte er.

In Salzburg soll jetzt der Zweitgereihte die Frauenklinik übernehmen: Thorsten Fischer leitet seit Jahren die Gynäkologie im Landshuter Spital. Auch er schnitt beim Hearing sehr gut ab. Fischer ist "hervorragend geeignet für die ausgeschriebene Position", urteilten die Experten. Vor allem sein "visionärer Ansatz der Altersgynäkologie" überzeugte.

Die Verhandlungen mit Fischer starten sofort.

von Robert Redtenbacher, Kronen Zeitung

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