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24.05.2017 - 01:00
Rund 4.000 Schalke-Fans kündigen sich fürs Spiel am Donnerstag an.
Foto: AP

Der 8. Dezember bringt Altstadt an ihre Grenzen

06.12.2016, 17:09

Am Donnerstag verwandelt sich die sonst so romantische Salzburger Altstadt in eine königsblaue Fanzone. 4000 Schalker werden zum letzten Gruppenspiel in der Europa League gegen die Red Buller erwartet. Überdies gilt Mariä Empfängnis als einer der stärksten Einkaufstage. Und die Perchten laufen durch Maxglan.

Der 8. Dezember ist im Kalender nicht nur mit einem roten Kreis wegen des Feiertages gekennzeichnet, er ist auch bei den Verantwortlichen der Stadt fett markiert. Es wird ordentlich rund gehen, da sind sich alle einig. Wie es ausarten wird, das wird sich zeigen, denn ausgerechnet am stärksten Einkaufstag reisen rund 4000 Gelsenkirchener an, um ihre Schalker in der Red Bull Arena anzufeuern. "Wir wollen, dass Öffis genutzt werden, da ein großes Verkehrsaufkommen erwartet wird. Eine Sperre des Rudolfskais wollen wir noch offen lassen", schildert Polizeisprecher Michael Rausch, dass flexibles Handeln angesagt ist.

Ab 13 Uhr trudelt der erste Strom mit einem Sonderzug am Hauptbahnhof ein. 600 Fans marschieren in die Innenstadt zum traditionellen Treffpunkt am Rudolfskai. Von dort aus geht es zu Fuß weiter zum Stadion. Rausch: "Mehrere hundert Einsatzkräfte aus allen Bundesländern sind im Dienst. Zusätzlich sorgen unsere eigenen Leute sowie Diensthunde für Ordnung." Vizebürgermeister Harald Preuner kann den Ärger bei den Kaufleuten - viele haben ihn bereits kontaktiert - vollkommen verstehen. "Den internationalen Spielplan, festgelegt von der UEFA, können wir nicht beeinflussen. Die erste Idee, den Zug in Freilassing aufzuhalten, wurde von unseren deutschen Nachbarn abgelehnt. Das Ziel ist, die Menge von der Altstadt, speziell vom Christkindlmarkt, fern zu halten. Die Stadt können wir aber nicht zusperren."

Weiteres Mega- Event steht am Plan

Weitere Veranstaltungen erschweren die ohnehin schon heikle Situation: Der Perchtenlauf in Maxglan, wobei "die Hauptstraße nicht gesperrt wird, das macht es uns leichter", sowie die Amadeus Horse Indoors in der Salzburg Arena, "das uns Parkplatzkapazitäten weg nimmt", so Preuner, der den Touristen dringend empfiehlt, vormittags die Geschäfte zu stürmen. Der erfahrene Fremdenführer Hannes Kittl sieht das etwas gelassener: "Am 1. Adventsamstag kamen 420 Reisebusse zu den Terminals in der Paris- Lodron- Straße und im Nonntal. Für Donnerstag erwarten wir 150- 200 Busse. Ich glaube nicht, dass die Aushilfsbusspur in der Schrannengasse aktiviert werden muss."







06.12.2016, 17:09
Sandra Aigner, Kronen Zeitung/red
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