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19.08.2017 - 19:28
Foto: Andi Schiel

Cobra- Beamte schlagen bei Drogenübergabe zu

28.05.2010, 15:26
Die Salzburger Polizei hat am Donnerstagnachmittag über siebeneinhalb Kilo Heroin höchster Qualität sichergestellt! Die Ware hat einen Straßenverkaufswert von mindestens 1,2 Millionen Euro. Cobra-Beamte hatten bei der geplanten Übergabe bei einem Fast-Food-Lokal in Wals zugeschlagen und vier Kosovaren festgenommen.

Das Suchtgift wäre für den Österreichischen Markt bestimmt gewesen, wo genau, lässt sicher derzeit aber noch nicht sagen, so Albert Struber, Leiter des Landeskriminalamtes, am Freitagnachmittag.

Die Ermittler hatten schon länger den Hinweis, dass die Gruppe in der zweiten Mai- Hälfte eine Lieferung von Holland nach Österreich plane. Schließlich stand der 27. Mai als Tag der Übergabe fest. Bereits ab dem Walserberg beobachteten die Kriminalisten die einreisenden Kosovaren. Beim Fast- Food- Lokal im Walser Ortsteil Himmelreich wollten sie das Heroin übergeben, genau in diesem Moment schlug die Sondereinheit der Polizei zu und nahm alle vier Verdächtigen fest: Den Kurier, den Chauffeur, den Chef, der den Deal überwachte, sowie den Abnehmer.

"Spürhunde hätten Heroin nicht riechen können"

Bei der Durchsuchung des Autos wurde ein Sportbeutel aus Plastik entdeckt. Darin befanden sich sieben Päcken, die mit Klebebändern verschweißt waren. "Diese waren mit Streupfeffer versehen, damit Spürhunde das Heroin nicht riechen können", so Struber. Das Rauschgift sei von sehr guter Qualität, bestätigte Karin Michalski von der Kriminalpolizeilichen Untersuchungsstelle.

Kosovaren bisher "sehr wortkarg"

Ob oder wie oft diese Gruppe bereits Drogen nach Österreich gebracht hatte, konnte Struber noch nicht beantworten. "Wir ermitteln im Hintergrund weiter." Da die Verhaftung am helllichten Tag großes Aufsehen erregt habe, sei er trotz der noch spärlichen Information sofort an die Öffentlichkeit getreten. Die Kosovaren haben es den Kriminalisten bisher nicht leicht gemacht, "sie waren in der ersten Phase sehr wortkarg", so der LKA- Chef.

Symbolbild

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