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21.08.2017 - 06:09
Salzburg-Wohnbau-Chef Christian Struber an den Gleisen vor der "Freiraum Maxglan"
Foto: Wolfgang Weber

Baureifes S- Bahn- Projekt stockt

20.08.2015, 09:35
Viele Salzburger, die an der "Stiegl"-Bahn zwischen Brauerei und Kaindl-Werk arbeiten und wohnen, könnten rasch eine S-Bahn bekommen. Die scheiterte bisher, so ein Insider, an einem kuriosen Grund: Das Projekt ist zu günstig...

30 Millionen Planungskosten für die Stadt- Regionalbahn sind Bürgermeister Heinz Schaden zu viel, er stoppte deshalb das Projekt. Auch weil eine Finanzierung weit und breit nicht in Sicht ist. Dabei gäbe es einen gut funktionierenden Stadtbahn- Ast von der Firma Kaindl über das Walser Stadion, quer durch das Gewerbe- und Siedlungsgebiet von Alt- Maxglan bis zur Stieglbrauerei. Experten sagen: "Zu realisieren in einem Jahr um die Hälfte der Planungs- Kosten."

Das Fahrgast- Potenzial entlang der Strecke ist enorm und übertrifft sogar die Wiener Schnellbahnen: 2000 Fahrgäste entlang der zwei Kilometer langen Strecke wären Österreich- Rekord. Das Walser Stadion, die Austria- Arena und auch die neue Wohnsiedlung "Freiraum Maxglan" an der Kleßheimer Allee, wo 1000 Menschen wohnen, liegen hier. Salzburg- Wohnbau- Chef Christian Struber: "Wir mussten beim Bau der Siedlung ein geeignetes Areal für eine mögliche Haltestelle ausweisen, auch ein zusätzliches Ausweich- Gleis ist problemlos möglich." Sämtliche Kreuzungen zwischen Zug und Bahn sind auf dem neuesten Stand der Technik, auch die stark frequentierte Querung der Innsbrucker Bundesstraße: Bei vier Zügen pro Stunde entstünde hier nicht mehr Stau wie durch eine zusätzliche Ampel- Rot- Phase.

"Hier kann niemand mitnaschen"

Derzeit betreibt die Salzburger Lokalbahn auf den Schienen hier nur den Güterverkehr, manchmal gibt es historische Dampflok- Fahrten. Stiegl als Eigentümer der Gleise steht dem Plan sehr aufgeschlossen gegenüber. Auch dieses Projekt wurde im Salzburger Gemeinderat mehrmals diskutiert und ist stets "eingeschlafen". Warum? Ein Insider zur "Krone": „Weil das Projekt zu billig ist, hier muss man keine Tunnel bauen und teure Studien machen, hier kann niemand mitnaschen. So ist das in Salzburg...“

20.08.2015, 09:35
Wolfgang Weber, Kronen Zeitung
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