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21.08.2017 - 23:47
Foto: epa

Baumgartner will im freien Fall durch die Schallmauer

23.01.2010, 09:40
Abenteurer Felix Baumgartner bricht zu "neuen Ufern" à la Ikarus auf: Er will aus 36 Kilometer Höhe gleitend als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen. Dieses Projekt stellte er am Freitag in New York vor.

Der Salzburger könnte damit gleichzeitig vier Rekorde brechen: die höchste bemannte Ballonfahrt, der längste freie Fall, die größte im freien Fall erreichte Geschwindigkeit und der höchste Absprung der Welt. Außerdem soll das Projekt "Red Bull Stratos" wissenschaftliche Erkenntnisse in der Raumforschung liefern, so eine Aussendung. Mittels eines riesigen Helium- Ballons und einer speziellen Druckkapsel plant der 41- Jährige 36 Kilometer über die Erde aufzusteigen, um danach im freien Fall innerhalb von 30 Sekunden auf mehr als Mach 1 zu beschleunigen.

Um die Gefahren dieser einzigartigen Mission zu minimieren, hat Baumgartner ein Team von Experten um sich versammelt, darunter der Amerikaner Joe Kittinger, der 1960 aus 31 Kilometer Höhe zur Erde absprang, sowie NASA- Raumfahrtmediziner Jonathan Clark. Als technischer Projektleiter wurde Art Thompson, Mitentwickler des B- 2 Stealthbombers, gewonnen. Die Mission soll voraussichtlich noch 2010 in Nordamerika starten. Die Spitzengeschwindigkeit, die Baumgartner erreichen will, soll bei 1.300 Stundenkilometern liegen.

Bereits zahlreiche wahnwitzige Projekte durchgezogen

Der Salzburger hat bereits eine ganze Reihe solcher Abenteuer hinter sich. 1999 sprang Baumgartner vom damals höchsten Gebäude der Welt, den Petronas Towers in Malaysia (452 Meter). Ebenfalls 1999 stürzte sich der Abenteurer von der Christus- Statue in Rio de Janeiro. 2003 flog Baumgartner mit einem selbst entwickelten Karbonflügel von England über den Ärmelkanal nach Frankreich. Am 11. Dezember 2007 ließ sich der 38- Jährige als erster Mensch vom damals höchsten Gebäude der Welt, dem Wolkenkratzer "Taipeh 101" in Taiwan, in 509 Meter Tiefe fallen.

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