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21.09.2017 - 05:27
Die Fans sehen das "Projekt Austria" schon längst in akuter Gefahr.
Foto: Andreas Tröster

Austria: Wie wollen Sie da raus, Herr Scheucher?

23.11.2015, 11:55
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst, pflegte der ehemalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer in prekären Situationen zu sagen. Wie ernst es um Erstligist Austria steht, ist seit der außerordentlichen Generalversammlung am Samstag klar. 1.167.817,92 Euro "offene Posten" wurde ausgewiesen - auch Schulden genannt.

Ein Schock für alle violetten Mitglieder, die 234.000 Euro aus eigener Tasche für die Rückkehr ins Profigeschäft gesammelt hatten. Daher stellen sich nicht nur die Fans die Frage: Wie wollen Sie da raus, Herr Scheucher? Fredy Scheucher, der neue starke Mann nach dem Abgang von Obmann Walter Windischbauer im Sommer, hat noch Hoffnung. Obwohl im Vorstand immer mehr das Weite suchen. Zuletzt traten Hans Gegenhuber, bei der alten Austria "Vize", und der umstrittenen Baubeauftragte Hans Hirschbichler zurück. "Ich habe einen konkreten Plan, kann aber aktuell nicht mehr sagen", meinte Scheucher auf "Krone"- Nachfrage.

Fakt ist, dass das Verhältnis zwischen ihm und Sportchef Stöger zerrüttet ist. Beide haben sich Samstag verbal "befetzt". Ein Ablöse Stögers, der 300.000 Euro Budgetüberschreitung beim Kader zugab, steht bevor. Vielleicht noch vorm LASK- Nachtrag morgen, Dienstag, in Wien. Ob der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden kann, hängt wohl am Geschick des Wiener Insolvenzrechtsexperten Christian Bachmann. Der schlug einen 20- prozentigen Ausgleich über zwei Jahre als Lösung vor, ließ die Austrianer hoffen.

Lizenz für 2016/17 scheint nahezu utopisch

Aber: Auf der Habenseite steht nicht viel. Die Spendenaktion "Save AS" brachte erst 4000 Euro, die "lebenslange Mitgliedschaft" 0 Euro ein. Dabei sind allein 27.000 € an Rapid offen. Aus dem Kartenvorverkauf im ÖFB- Cup, den Salzburg abgewickelt, aber nicht weiter verrechnet hat. Selbst wenn’s irgendwie weitergeht: Eine Bundesliga- Lizenz für nächste Saison scheint nahezu utopisch.

23.11.2015, 11:55
Herbert Struber, Valentin Snobe, Kronen Zeitung/red
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