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18.08.2017 - 23:10
Die Fahrt über die Salzach dauert acht Minuten. Das Fahrzeug bietet Platz für 26 Gäste.
Foto: Markus Tschepp

Amphibien- Bus bei erster Testfahrt auf Salzach

10.09.2016, 11:00

Endlich ist es soweit: Am Freitag rollte der Amphibien- Bus, an dem Unternehmer Erich Berer seit Jahren herum getüfelt hat, das erste Mal in die Salzach. Ein paar kleine technische Änderungen braucht es noch, dann können Touristen mit dem Gefährt die Stadt vom Land und vom Wasser aus erkunden. Eine Attraktion.

Zahlreiche Radfahrer und viele Spaziergänger hielten am Freitag Vormittag an, als sie den Amphibienbus bei der Rampe in Salzburg- Mülln entdeckten und beobachteten die Vorgänge neben der Salzach. Ein spannender Augenblick nicht nur für den Entwickler des speziellen Fahrzeugs, dem Salzach- Schiffer Erich Berer, und sein Team, dessen Mitgliedern es vorbehalten war, als erste Gäste an Bord zu gehen.

Nachdem das 7,7 Tonnen schwere Gefährt, gelenkt vom Chef selbst, gestartet wurde, rollte es langsam in Richtung Salzach. Holprig ging es über die Steine nahe des Ufers, ehe der Zwitter- Bus ganz ins Wasser glitt. Nach einer kurzen Drehung führte die Fahrt in Richtung Anlegestelle der Amadeus, von wo aus in Zukunft auch die Touren mit dem Amphibien- Bus starten sollen. Rund acht Minuten dauerte die 450 Meter lange Fahrt. Dort wurde das Gefährt probeweise angelegt. Es braucht noch einige Adaptierungen, damit die Gäste zum Ruperti- Fest bequem aus- und einsteigen können.

Erste Erfahrungswerte

"Wo ist die Checkliste bitte?", fragte Berer seine Tochter Anna, die als Co- Pilotin fungierte, bevor es wieder zurück zum Ausgangspunkt ging. Vor jedem Start, wird darauf ein Blick geworfen. "Das ist ganz wichtig", erklärte Berer und setzte zum Wenden an. Das Gefährt glitt durch das Wasser zurück nach Mülln, wo es wieder den Weg zurück an Land schaffte. Berer war zufrieden. "Wir haben heute Niederwasser, deswegen sind wir vier bis fünf Meter später aufgesetzt, als eigentlich gedacht", berichtet er. Und: "Das sind jetzt alles Erfahrungswerte, die wir sammeln."

10.09.2016, 11:00
Iris Wind, Kronen Zeitung/red
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