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23.08.2017 - 20:18
Foto: Markus Tschepp

Am Schulweg von Bus überrollt: Niklas kann wieder lachen

22.11.2011, 08:45
Es ist der Albtraum einer jeden Mutter: Der aufgeweckte Erstklässler Niklas S. (Bild) aus Mattsee in Salzburg wollte wie jeden Tag zur Schule gehen. Am 23. September geschah dann das Unglück. Der Sechsjährige lief vor einen Postbus und wurde - wie berichtet - überrollt. Er erlitt schwerste innere Verletzungen. Zwei Monate später geht es wieder aufwärts.

23. September, 7.35 Uhr. Den Anruf wird die alleinerziehende Mutter Barbara S. nie mehr vergessen: "Der Niki ist von einem Bus angefahren und gleich mit dem Helikopter ins Spital geflogen worden." Die Diagnose war die reinste Hiobsbotschaft: "Beckenbruch, Magen durch, das Zwerchfell, Nieren, Leber und Darm, alles kaputt", erinnert sich die 37- jährige Mutter (siehe Infobox). Eineinhalb Wochen lag der Bub im künstlichen Tiefschlaf, jeden Tag wachten Barbara und Nikis Geschwister an seinem Bett.

Zuvor unternahmen der Spitzen- Primar Günther Schimpl und sein Team auf der Kinderchirurgie im Landeskrankenhaus alles, um den Buben zu retten. Mehrere Operationen waren notwendig, die zum Glück alle gut verlaufen sind. Nach sechs Wochen durfte Niki das Spital wieder verlassen.

Mattseer und Red Bull, "jeder hat geholfen"

Zu Hause wartete eine Überraschung: Die Gemeinde Mattsee hatte Anteil an dem Schicksal genommen und ein Spendenkonto eingerichtet. Mit dem Geld wurde Niki eine Therapie im Red Bull Diagnostics & Training Center in Thalgau ermöglicht. Das Mateschitz- Unternehmen hilft ebenfalls kräftig mit, um den kleinen Kämpfer wieder ganz hinzubekommen: "Ich bin so dankbar und stolz auf die Mattseer. Jeder hat geholfen", will Barbara S. noch einmal via "Krone" allen Danke sagen.

Niki kann übrigens schon wieder lachen, er braucht aber noch Zeit, um den Albtraum zu verarbeiten. Die Therapie hilft dabei: "Wenn es mein Herz getroffen hätte, dann wäre ich nicht mehr hier", erzählt er mit fester Stimme. Inzwischen darf er wieder zweimal pro Woche in die Schule und sich mit Freunden treffen. Und bald wird er auch wieder ganz auf den Rollstuhl verzichten können. Gute Besserung auch von der "Krone".

22.11.2011, 08:45
Michael Pichler, Kronen Zeitung
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