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21.09.2017 - 18:01
Foto: APA/INFOZ/ANDREAS HAUCH

Aktivisten fordern mehr Fußgängerfreundlichkeit

19.09.2009, 17:10
Mit einem "Platzvergleich" auf der Staatsbrücke in der Stadt Salzburg hat der Verein "fairkehr" am Samstagvormittag für mehr Fußgängerfreundlichkeit plädiert. Rund 100 Aktivisten veranschaulichten, wie viel Fläche jeweils 60 Fußgänger, Radfahrer, Busgäste und Autofahrer benötigen. Das Ergebnis war vorhersehbar: "Der Fußgänger braucht am wenigsten Platz", resümierte der Initiator der Demonstration, Erik Schnaitl von "fairkehr".

Für eine Fotoserie positionierten sich von 8.30 bis 9.30 Uhr in mehreren Projektphasen 60 Fußgänger, ein Stadtbus, 60 Radfahrer, 60 Leute auf "Autosesseln" und 60 Menschen im Auto beziehungsweise in "Gehzeugen" auf der Brücke.

Autofahrer wenig begeistert

Die Teilnehmer äußerten ihren Wunsch nach einer "bedürfnisorientierten Mobilität mit wenig Verkehr" und geringeren Verkehrsausgaben für die Stadt. "Wir verdammen das Auto nicht", betonte Schnaitl, "uns geht es darum aufzuzeigen, dass es noch andere Mobilitäten gibt, die sich nicht so drastisch auf Klima und Platzverbrauch auswirken". Einige Autofahrer, die wegen der "Blockade" der Brücke im Stau standen, zeigten sich wenig begeistert von der Aktion.

"Öffentlicher Verkehr billiger"

"Derzeit kommen 500 Autos auf 1.000 Einwohner. Mit einer guten Raumplanung lässt sich der Auto- Anteil auf ein Zehntel verringern", umriss Schnaitl seine Vision. Für Salzburgs Grünenchef Cyriak Schwaighofer, der an dem Projekt teilnahm, ist die geringe Zahl an Pkw bereits in zehn Jahren zu schaffen. Vorausgesetzt, "der Öffentliche Verkehr wird forciert und billiger, es gibt die Regionalstadtbahn und viele Verkehrsteilnehmer gehen zu Fuß oder fahren mit den Rad".

Planungsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste) betonte, dass der für die Automobilität zur Verfügung stehende Platz in den Städten zu Ende gehe und daher nur noch alle Formen des sogenannten Umweltverbundes massiv gefördert und ausgeweitet werden müssen. Die von seinem Ressort unterstützte Kundgebung wurde im Rahmen des Aktionstages "Salzburg anders mobil" abgehalten, den die Stadt Salzburg zusammen mit der Altstadt, dem Klimabündnis und dem StadtBus anlässlich der 10. Europäischen- Klimabündnis- Mobilitätswoche veranstaltet hat.

In der Linzer Gasse konnten sich Interessierte bei 18 Institutionen und Vereinen über Klima schonende Mobilität informieren. Zu testen gab es auch Elektro- Fahrräder und E- Roller. Für 13.00 Uhr war eine Rundfahrt mit alternativen Verkehrsmitteln um die beiden Stadtberge geplant.

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