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19.08.2017 - 22:43
Foto: dpa/A3471 Boris Roessler

41- jähriger Mann aus Bayern auf der Intensiv gestorben

20.11.2009, 12:45
In Salzburg ist der 41-jährige Bayer, der als erster Neue-Grippe-Patient auf der Intensivstation der Salzburger Landeskliniken (SALK) behandelt wurde, in der Nacht auf Freitag gestorben. Plötzliche Komplikationen (Gehirnblutung) hätten zum Tod des Mannes geführt, so SALK-Sprecherin Mick Weinberger. Weiters befinden sich derzeit drei H1N1-Patienten auf der Intensivstation der SALK.

Der 41- Jährige war vor über drei Wochen auf die Intensivstation in die II. Medizin eingeliefert worden. In den ersten beiden Wochen war sein Zustand sehr kritisch. Er musste künstlich beatmet werden und lag in künstlichem Tiefschlaf.

Anfang der Woche hatte sich sein Zustand gebessert und es war schon überlegt worden, ihn wieder auf die Normalstation zu verlegen. Plötzlich verschlechterte sich sein Zustand. Die genaue Todesursache wird eine Obduktion ergeben, so die SALK- Sprecherin Weinberger.

Drei Salzburger Patienten in kritischem Zustand

In den Salzburger Landeskliniken befinden sich drei Patienten auf der Intensivstation in kritischem Zustand. Betroffen sind der 77- jährige Mann, der ursprünglich wegen eines chronischen Nierenleidens eingeliefert worden war und dann an der Grippe erkrankt ist, eine 40- jährige Frau sowie ein 44- jähriges Unfallopfer.

Die 40- jährige Frau befindet sich seit Freitag auf der Intensivstation. Sie hat eine Lungenentzündung zu H1N1 dazubekommen, wird beatmet und ist in künstlichem Tiefschlaf. Der 44- jährige Faistenauer, der am Montag nach einem Verkehrsunfall in Seewalchen (Oberösterreich) schwerst verletzt in das Landeskrankenhaus geflogen wurde, befindet sich mit einem Polytrauma weiterhin ebenfalls im künstlichen Tiefschlaf. Auch bei ihm wurde der H1N1- Virus festgestellt.

Zwei Patienten am Weg der Besserung

Der Zustand einer 62- jährigen Risikopatientin hat sich laut Weinberger verbessert und ein sechs Monate altes Baby - auf der Intensivstation des Kinderspitals - befinde sich ebenfalls am Weg der Besserung.

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