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27.09.2017 - 00:05

350 Teilnehmer bei Demo gegen Stromautobahn

04.07.2011, 08:58
Der Nockstein und der Gaisberg, Salzburgs wunderschönes Naherholungsgebiet, sind im Visier des Verbundes: Er will die Landschaft mit seinen Monster-Masten zerstören. "Undenkbar" fanden das am Sonntag die Anrainer, Politiker, Naturschutzbund und Alpenverein. 350 Demonstranten blockierten in Guggenthal die Straße.

"Auf so eine Schnapsidee musst du einmal kommen", schüttelte Anrainer Alfred Bell den Kopf: "Eine Freileitung mit Riesenmasten rund um den Nockstein! Um diesen markanten Felszacken, der dich begrüßt, wenn du aus dem Seengebiet kommst. Und auch von der Stadt her gehört er ja zur Gaisberg- Silhouette, die man schützen muss"

"Die Trasse ist ein Wahnsinn!"

Anrainer und Naturschutzbund- Präsident Hans Kutil befanden: "Die Trasse, die man durch die einzigartige Nocksteinschlucht legen will, ist ein Wahnsinn. Dieses Salzburger Naherholungsgebiet müsste eigentlich längst ein Naturdenkmal sein."

Er kündigte jetzt schon an: "Wir werden sicher auch bei den Festspielauffahrten auftauchen. Wir geben keine Ruhe. Bis die Trasse fällt."

Bürgermeister: "Das können wir nicht zulassen"

Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden kämpft seit Langem gegen die Stromautobahn am Hausberg: "So etwas können wir einfach nicht zulassen." Darin ist er sich mit Koppls Bürgermeister Rupert Reischl einig: "Solche Riesen- Masten wären eine optische Grausamkeit. Die Bevölkerung zeigt mit ihrem Protest, dass sie wieder einmal gescheiter und verantwortungsvoller denkt, als die Leute an den Schaltstellen", so Reischl.

Und die Koppler und Guggenthaler Anrainer fragen sich, wie so eine Leitung in diesem Gelände überhaupt gebaut werden soll: "Da oben ist alles brüchig, die Hänge rutschen. Da bräuchte man ganze Schiffsladungen voller Beton."

Jakob und Silvia, Bauersleute aus Koppl, marschierten ebenfalls mit: "Jeder Einzelne ist da gefragt. Wenn man weiß, dass es eine bessere Technik gibt! Man muss die Natur schützen und es darf nicht sein, dass sich immer alles nur ums Geld dreht!"

04.07.2011, 08:58
Wolfgang Weber, Kronen Zeitung
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