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18.08.2017 - 20:30
Das Wrack des Audi Avant des 17-jährigen Hinterseers: Die Feuerwehr half bei der Bergung.
Foto: Markus Tschepp

17- Jährige bei Unfall tödlich verunglückt

25.02.2017, 23:30

Tragisches Ende einer Partynacht in Faistenau: Vier Jugendliche wollten um 3 Uhr noch Zigaretten holen. Der Lenker nahm den Waldweg beim Lidaun. In einer Kurve brach sein Wagen aus und stürzte zehn Meter über die Böschung. Für Johanna R. (17) kam jede Hilfe zu spät. Ihre drei Freunde wurden schwer verletzt.

Die drei Burschen (16 und 17 Jahre alt) und Johanna R. waren am Freitagabend bei einer Privatparty eingeladen. Die Jugendlichen feierten ausgelassen den Faschingshöhepunkt.
Gegen 3 Uhr gingen ihnen die Zigaretten aus. Die vier Freunde beschlossen, sich ins Auto zu setzen und Nachschub zu holen.

Gegen  3.20 Uhr kam es dann auf der Lidaunstraße zu dem Unglück. Dem Lenker aus Hintersee brach in einer Linkskurve das rechte Heck seines schwarzen Audi weg. Der Wagen touchierte einen Baum und stürzte zehn Meter über die Böschung in den Wald. Der Lenker und der Beifahrer aus Faistenau konnten sich selbst aus dem Wrack befreien und Hilfe rufen. Feuerwehrkommandant Peter Klaushofer eilte mit 29 Mann zur Unfallstelle. Drei Rot- Kreuz- Teams und drei Notärzte kamen ebenfalls zum Einsatzort.

"Der dritte Jugendliche, wir kennen ihn, er ist bei uns bei der Feuerwehr, lag bewusstlos am Rücksitz. Als wir ihn heraus holten, waren die Sanitäter schon zur Stelle", schildert Peter Klaushofer. Das Opfer wurde schwer verletzt. Der Lenker und der Beifahrer kamen mit leichteren Verletzungen davon. Für Johanna R. aber, die rechts hinten gesessen war, gab es keine Hilfe mehr. Sie war auf der Stelle tot.

Ein Alkotest beim Lenker aus Hintersee ergab mehr als zwei Promille. Er wird sich vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Umständen verantworten müssen.
Die Verletzten wurden von den Teams des Roten Kreuzes ins Landes- und ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg gebracht.

Gutachter wird Unfall rekonstruieren

Die Staatsanwaltschaft forderte noch in der Nacht einen Gutachter an. Gerhard Kronreif machte sich umgehend auf den Weg zur Unglücksstelle. "Ich habe mir die Spuren- Lage angesehen und alles vermessen und fotografiert. Das Wrack ist sichergestellt. Ein technischer Defekt am Wagen, ein Fahrfehler oder zu hohes Tempo sind die möglichen Auslöser für den Unfall", kann Kronreif derzeit nur vermuten. Natürlich spielt auch die Alkoholisierung eine Rolle. Der Lenker könnte  zu schnell unterwegs gewesen sein, lautete eine Theorie.

Die Familie von Johanna R. wurde in den Morgenstunden von Beamten verständigt. Die Angehörigen stehen unter Schock, ebenso wie die vielen Freunde der Jugendlichen aus Faistenau und Hintersee.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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