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08.12.2016 - 05:13
Foto: thinkstockphotos.de

Wie Taschendiebe im Urlaub keine Chance haben

01.09.2015, 09:18
Ein Taschendiebstahl ist immer unangenehm, besonders aber im Urlaub: In einem fremden Land, dessen Sprache man möglicherweise nicht oder nicht gut spricht, eine polizeiliche Anzeige aufgeben zu müssen und dann die erforderlichen Dokumente für die Rückreise zu organisieren, ist alles andere als angenehm. Wie Sie sich vor Taschendieben schützen können, erfahren Sie hier.

Tipp 1 – Richtig verwahren

Grundsätzlich sollten die Wertsachen gerade im Urlaub immer möglichst nahe am Körper getragen werden. Pass und Geldreserven finden am besten in einer unter dem T- Shirt getragenen, flachen Bauch- oder Brusttasche Verwahrung. Frauen sollten eine Umhängetasche wählen, die sie quer über den Körper tragen, also nicht nur an einer Schulter lose hängend, sodass sie nicht rasch davongerissen werden kann.

Handtaschen sollten immer mit einem Zippverschluss vollständig geschlossen werden können. Als Urlaubstasche ist eine Tasche ideal, die zusätzlich mit einer Verschlussklappe gesichert wird, die über dem Zippverschluss liegt. Ungeeignet sind Taschen mit einem Magnetverschluss bzw. Kordelzug bzw. solche, die ganz offen getragen werden. Es sollten keine Zugriffsmöglichkeiten bestehen, sodass niemand direkt ins Innere der Tasche greifen kann. Und auch wenn es optisch vielleicht nicht so schön aussieht: Die Tasche immer so unter den Arm klemmen, dass eine Hand auf dem Abschluss des Zippverschlusses liegt. Leider sind nämlich die meisten Handtaschen so designt, dass bei dieser Handhabung der Tasche die schöne, weil mit Dekoelementen versehene Seite der Tasche zum Körper der Dame zeigt. Und haben Sie ein Außen- Zippverschlussfach an der Tasche, dürfen dort keinesfalls Wertsachen aufbewahrt werden!

Männer sollten ihre Geldbörsen in größeren Menschenansammlungen immer in verschließbaren Hosentaschen aufbewahren oder ausnahmsweise in einer Reißverschlussinnentasche von Jacke oder Sakko verstauen. Geht das nicht, kann es auch helfen, die Geldbörse einfach während des größten Gedränges in eine der vorderen Taschen an der Hose zu stecken.

Tipp 2 – Geldbörse abspecken

Rechnen Sie damit, sich bei Besichtigungen in größere Menschenmengen zu befinden, ist es besser, die Geldbörse vorab abzuspecken: Nehmen Sie gerade so viel Bargeld, wie Sie unmittelbar brauchen, sowie wenn erforderlich Bankomatkarte und Fahrausweis mit. Denn die kostspieligste und aufwendigste Angelegenheit nach einem Geldbörsendiebstahl ist die Wiederbeschaffung von Ausweisdokumenten. Und auch die unzähligen Kundenkarten nachzufordern, bedeutet einiges an Aufwand.

Tipp 3 – Keine Codes notieren

Versteht sich für viele Menschen von selbst, kommt aber dennoch oft genug vor: Weder der PIN für die Bankomatkarte noch jener für das Handy sollten notiert sein. Können Sie sich die Zahlenkombinationen nicht merken, speichern Sie sie verschlüsselt als Teil einer Fantasiehandynummer in Ihr Mobiltelefon ein. Denn bei Schadensfällen aufgrund eines notierten Codes haben Sie selbst den Schaden zu tragen.

Tipp 4 – Verdeckte PIN-Eingabe
Zahlen Sie mit Bankomat oder beheben Sie Geld, verdecken Sie das Tastenfeld stets zumindest mit der Hand oder der Geldbörse, damit umstehende Kunden keinen Blick auf Ihren Code werfen können.

Tipp 5 – Kopien von Ausweisdokumenten

Speichern Sie eine Kopie Ihrer Ausweise und Bankomatkarten in einem Verzeichnis ab, auf das Sie auch unterwegs Zugriff haben. Sie können sich die Scans beispielsweise vor der Abfahrt selbst per Mail schicken, sodass Sie diese am Smartphone verfügbar haben. Eine andere Variante ist ein Ordner auf Dropbox, in dem Sie für die Dauer des Urlaubs die Unterlagen ablegen. Denn die Wiederbeschaffung im Urlaubsland funktioniert deutlich rascher, wenn Sie Kopien der Ausweise haben. Wem elektronische Ablagemöglichkeiten zu unsicher sind, der kann noch immer eine einfache Papier- Kopie im Koffer am Hotelzimmer oder im Hotelsafe aufbewahren.

01.09.2015, 09:18
lhi/red
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