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05.12.2016 - 17:54
Foto: thinkstockphotos.de

Tipps für das Fahrrad- Wochenende im Herbst

08.09.2015, 09:52
Herbst ist Radlsaison! Endlich sind die Temperaturen wieder angenehm genug, um auf längeren Strecken in die Pedale zu treten und die Natur dabei so richtig zu genießen. Tipps für Ihre Tourenplanung finden Sie hier.

Tipp 1 – Richtige Streckenwahl

Damit das Aktivwochenende Erholung und Spaß zugleich bietet, ist die richtige Strecke entscheidend. Machen Sie die Tagesetappen von Ihrer Kondition abhängig und informieren Sie sich vorab über die Streckenprofile: Denn 50 Kilometer in der Ebene sind etwas ganz anderes als 50 Kilometer im Berg- und Hügelland. Sind Kinder mit dabei, sollten je nach deren Verfassung maximal 20 bis 30 Kilometer angedacht werden. Beachten Sie auch die Windverhältnisse: Gerade entlang von Flüssen und Seen ist oft mit Gegenwind zu rechnen. Sie sollten sich bei der Fahrtrichtung daher im Normalfall nach den Empfehlungen des Routenvorschlags richten, sonst kann es noch anstrengender werden.

Wenn Sie eine One- Way- Strecke fahren wollen, informieren Sie sich vorab über die Transfers zurück nach Hause bzw. zum Ausgangspunkt. Denn verpassen Sie den letzten Bus oder müssen Sie zwei Stunden auf den nächsten Zug warten, bekommt der schönste Radtag einen bitteren Nachgeschmack.

Tipp 2 – Unterkünfte

Wollen Sie mehrere Tage unterwegs sein, suchen Sie sich schon vorab mögliche Unterkünfte entlang Ihrer Route. Gerade an Schönwetterwochenenden kann es eine gute Idee sein, im Voraus zu buchen. Sonst müssen Sie mit schlechteren Quartieren vorlieb nehmen, teurere Zimmer akzeptieren oder Ihre Etappe unfreiwillig verlängern, wenn Sie doch noch eine Ortschaft weiter radeln müssen.

Tipp 3 – Pausen

Informieren Sie sich vorab, wie es mit Jausenstationen entlang der Strecke aussieht. Wenn Sie am Sonn- bzw. Feiertag unterwegs sind, bedenken Sie, dass keine Supermärkte offen haben, und nehmen Sie Ihren Proviant inklusive Getränken selbst in ausreichender Menge mit.

Tipp 4 – Rad- Check

Einige Tage vor der Abfahrt sollen Sie Ihr Rad noch einmal durchchecken: Luft nachpumpen, Ölen, entstauben. Natürlich können Sie auch in einer Profi- Radwerkstatt ein Bike- Service machen lassen. Kontrollieren Sie unbedingt am Vorabend vor der Tour, ob mit dem Rad wirklich alles in Ordnung ist: Greifen die Bremsen immer noch? Ist die nachgefüllte Luft noch immer im Reifen? Lässt sich der Rad- Computer noch einschalten? Bei E- Bikes: Ist der Akku geladen? Lässt es sich ordnungsgemäß in Betrieb nehmen und schaltet sich der Motor korrekt dazu? Andernfalls kann es sein, dass beim Tourstart das böse Erwachen kommt, wenn das Rad nicht einsatzfähig ist.

Tipp 5 – Notfall-Kit
Nehmen Sie stets alles für den Ernstfall mit: Flickzeug, Handschuhe, kleine Luftpumpe, Universalwerkzeug und Ersatzschlauch. Denn wenn die nächste Unterkunft weit weg ist, heißt es sonst lange schieben.

Tipp 6 – Schutz für den Radfahrer

Ein Radhelm verhindert das Schlimmste, wenn es wirklich zum Unfall kommen sollte. Auch ein Verbandsset inkl. Desinfektionsmittel sollte immer mit dabei sein. Denken Sie zusätzlich an Sonnencreme, denn oft knallt die Sonne auch im Herbst noch geradezu gnadenlos vom Himmel. Ebenfalls eine Überlegung wert: eine private Unfallversicherung, die im Ernstfall Kosten für Bergung, kosmetische Operationen und bleibende Verletzungen übernimmt.

Tipp 7 – Rad nicht überladen

Achten Sie auf die vorgeschriebenen Höchstgewichtsgrenzen Ihrer Satteltaschen und testen Sie vorab das veränderte Lenk- und Bremsverhalten Ihres Bikes, damit Sie in brenzligen Situationen wissen, wie Sie mit einem beladenen Rad am besten umgehen. Die Taschen sollten so tief wie möglich angebracht sein, damit auch der Schwerpunkt tief liegt und dadurch die Stabilität erhöht wird. Wenn Sie einen Rucksack mitnehmen, achten Sie darauf, dass dieser stabil am Rücken sitzt und eine gute Luftzirkulation im Rückenbereich bietet. Sparen Sie Gewicht, denn jedes Gramm zu viel kann Verspannungen und Muskelschmerzen auslösen.

Tipp 8 – Energiezufuhr!

Trinken Sie regelmäßig und ausreichend, denn mit dem Fahrtwind verlieren Sie zusätzlich Flüssigkeit durch Verdunstung, ohne es wirklich zu merken. Die Folge: Kopfschmerzen und ein massiver Leistungsabfall. Flaschenhalter am Rad sind eine gute Investition, damit auch unterwegs getrunken werden kann, ebenso wie ein Camel- Bag im Rucksack, also ein Trinkbeutel mit Schlauch, um unterwegs zu trinken. Am besten eignen sich leicht gesüßte, kalte Tees oder Mineralwasser bzw. Fruchtsäfte. Planen Sie immer wieder Pausen ein, um sich auch mit Nahrung zu stärken: Obst, eiweißreiche Kost und leichte Speisen gehören dazu. Power- Riegel können zwischendurch für frische Energie sorgen.

Tipp 9 – Kartenmaterial

Zeichen Sie Ihre Strecke vorab auf Papier- Karten ein und falten Sie die Pläne so, dass Sie Ihr Tagesziel auf einen Blick ausmachen können. Auch Apps können GPS- unterstützt bei der Tourenplanung bzw. als Routenplaner unterwegs helfen. Machen Sie sich jedoch im Vorfeld mit dem Handling vertraut und stellen Sie sicher, dass diese auch dann funktionieren, wenn Sie keine mobilen Daten empfangen können. Es kann erforderlich sein, Karten vorab downzuloaden, damit diese offline verfügbar sind.

Tipp 10 – Kleidung

Wählen Sie leichte, atmungsaktive Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen und die beim Schwitzen nicht zu sehr anklebt. Weiters empfiehlt es sich, Regenschutz und Ersatzkleidung immer schnell griffbereit im Gepäck zu haben - für den Fall, dass Sie doch ein Regenguss erwischt.

08.09.2015, 09:52
lhi/red
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