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02.12.2016 - 19:11
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So klappt der Flug mit Kids ohne Probleme

03.01.2011, 17:15
Was schon für uns Erwachsene ein wahres Erlebnis sein kann, ist für Kinder ein regelrechtes Abenteuer: eine Urlaubsanreise im Flugzeug. Und dieses Abenteuer kann als positiv oder negativ empfunden werden, je nachdem, welche Eindrücke überwiegen. Du selbst kannst einiges dazu beitragen, damit der Flug von deinem Kind gut aufgenommen wird - und damit auch für dich sowie für Mitreisende angenehmer wird.

Fliegen mit Baby?

Grundsätzlich dürfen auch Neugeborene ab einem Alter von einer Woche fliegen, allerdings ist das nicht unbedingt vernünftig. Wenn du es dir aussuchen kannst, solltest du dein Baby erst ab einem Alter von sechs Wochen auf eine Flugreise mitnehmen – je später, desto besser. Dein Baby muss hierfür absolut gesund sein, denn die Gefahr einer Erkrankung bedingt durch Bakterien aus der Klimaanlage ist hoch. Keinesfalls sollte ein Flug absolviert werden, wenn dein Baby Husten, Schnupfen oder eine Mittelohrentzündung hat. Bist du dir nicht sicher, ob du fliegen sollst, dann ziehe deinen Arzt zu Rate.

Ganz allgemein schadet ein Besuch beim Arzt vor dem Flug nicht, er klärt ebenfalls über eventuelle Schutzimpfungen auf. Für Kleinkinder sind Flugreisen generell weniger bedenklich, einzig die Sicherheitsvorkehrungen an Bord lassen oft zu wünschen übrig. Denn die angebotenen Loop- Gurte für Babys und Kleinkinder können im Ernstfall lebensbedrohlich werden. Diese schützen strenggenommen die anderen Passagiere vor herumfliegenden Babys, aber nicht das Baby selbst.

Denn bei Turbulenzen drücken die Gurte in die noch sehr verletzlichen Eingeweide deines Kindes und können zu schweren Verletzungen führen. Besser ist es, du erkundigst dich gleich bei Buchung nach der Verfügbarkeit von speziellen Kindersitzen an Bord oder der Möglichkeit, deinen eigenen Kindersitz, der flugzeugtauglich (TÜV- Siegel „For Use in Aircraft“) ist, mitzunehmen.

Spätestens beim Einchecken, optimalerweise schon bei der Buchung solltest du spezielle Sitzplätze für Eltern mit Kindern verlangen. Diese sind meist in den fußfreien Reihen und erhöhen den Reisekomfort enorm. Anspruch auf einen eigenen Kindersitzplatz hast du nicht, manchmal werden Kinderplätze zu verbilligten Preisen angeboten. Erkundige dich am besten bei der Buchung. Beachte weiters, dass dein Kind einen gültigen Reisepass benötigt.

Die Reise angenehm machen

Bereite dein Kind auf den Flug vor. Fahrt eventuell schon einmal auf den Flughafen, wo du deinem Kind alles zeigst und ihm erklärst, dass ihr selbst schon bald in einem Flugzeug sitzen werdet. Eltern mit Kindern dürfen bei manchen Fluggesellschaften schon vor dem Rest der Passagiere in Ruhe das Flugzeug betreten und es sich gemütlich machen. Packe dem Kind seine Lieblingsspielsachen und sein Kuscheltier ins Handgepäck, dazu eine Kuscheldecke und dicke Socken.

Auch solltest du Wechselkleidung einpacken, da kleine Kinder oft anfälliger für Übelkeit sind und im Fall des Falles wieder trocken gelegt werden müssen. Dein Kind sollte in mehrere Schichten Kleidung eingepackt sein, damit du flexibel auf sein Temperaturempfinden während des Fluges reagieren kannst. Die Kleidung muss weich und bequem sein, damit sich dein Kind nicht beengt fühlt.

Ein Fläschchen mit Getränken solltest du bereit halten, damit du deinem Kind während des Starts und der Landung etwas zu Trinken anbieten kannst. Bei älteren Kindern helfen Bonbons, Gummibärchen oder Kaugummis. Das lindert den Druck in den Ohren, da dein Kind sonst Schmerzen empfindet, die ihm Angst machen. Babynahrung, die an Bord konsumiert wird, fällt nicht unter die strengen Handgepäcksvorschriften, auch wenn du sie bei der Bodenkontrolle vorweisen musst.

Generell solltest du deinem Kind während des Fluges laufend erklären, was sich tut und es auf interessante Dinge aufmerksam machen. Am besten sind Nachtflüge, da diese dem natürlichen Rhythmus deines Kindes entgegenkommen. Bei Flügen untertags solltest du ausreichend Ablenkungsmöglichkeiten parat haben. Ein neues Spielzeug, ein Buch oder ein Computerspiel, die du in petto hast, können da wahre Wunder wirken, wenn sonst gar nichts mehr hilft.

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