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30.03.2017 - 05:40
Die Ruine Aggstein in vorweihnachtlichem Zauber.
Foto: Reinhard Holl

Ruine Aggstein: Zauber der Vergangenheit

07.11.2016, 09:32

Mit dem Advent beginnt für viele Menschen wieder die stimmungsvollste Zeit des Jahres. Begleiten Sie uns zum heurigen Auftakt zur Ruine Aggstein - wo das Warten auf Weihnachten im mittelalterlichen Ambiente nicht nur Kinder verzaubert.

Hoch oben über der Donau thront sie, die Burgruine Aggstein. Und das schon seit dem 12. Jahrhundert, als die Burg von den Kuenringern erbaut wurde. Ihren wechselnden Besitzern erlaubte sie die Kontrolle sowie die Sicherung des Schiffverkehrs auf der Donau. Aber auch so mancher Raubritter soll hier am rechten Ufer (grausame) Spuren hinterlassen haben. Nicht nur die Sage vom Rosengärtlein zeugt davon.

Beeindruckendes Wahrzeichen der Wachau: die Burgruine Aggstein.
Foto: Winterbild Aggstein

All das erfahren wir bei der Anreise. Eine Straße mit engen Serpentinen führt auf das Hochplateau hinauf. Oder - als Alternative - eine 40- minütige Wanderung durch den dunklen Wald. Dann liegt eines der bekanntesten Wahrzeichen der Wachau vor uns und lädt zu einer weihnachtlichen Zeitreise ins Mittelalter. Am großen Tor zur Burg gewähren die "Wölfe zu Dunkelstein" Einlass. Erzählen so manche Mär aus dem Mittelalter. Kostümierte Spielleute intonieren stilechte Musik auf Dudelsack, Drehleier, Flöte oder Harfe.

Eine Reise in die Vergangenheit, ins Ritter-Zeitalter.
Foto: Reinhard Holl

Fackeln beleuchten die verwinkelten Innenhöfe, wo sich Händler in historischen Kostümen niedergelassen habe. Lassen den Zauber aus längst vergangener Zeit wieder aufleben. Gaukler bieten Kunststücke dar, Riesenluftballonbläser bringen Kinder zum Lachen.

Riesenseifenblasen verzaubern nicht nur die Kinder.
Foto: Reinhard Holl

Oder zum Staunen. Etwa in der Kapelle, wo die überaus begabte Erzählerin Dena bei Kerzenschein schaurig- schöne Rittermärchen zum Besten gibt. Zum Besten zählen auch die Künstler, die im Rittersaal ihre selbst produzierten Werke präsentieren. Seifensieder, Holzschnitzer, Glasperlen- Künstler, Kräuterhexen, um nur einige der rund 60 Aussteller zu nennen, die sich allesamt im mittelalterlichen Kostüm präsentieren.

Im Rittersaal gibt es schönes Handwerk zu bestaunen und zu kaufen.
Foto: Reinhard Holl

Denn, so Christine Jäger, die den Advent auf Aggstein heuer bereits zum 8. Mal organisiert: "Uns ist es wichtig, dass hier nur selbstgefertigtes Kunsthandwerk angeboten wird - keine zugekaufte Ware." Ein Angebot, welches die Besucher anscheinend schätzen. Durften die Veranstalter alleine im letzten Jahr mehr als 16.000 Besucher auf der Ruine in der Wachau begrüßen.

Ein Schmied demonstriert alte Handwerkskunst.
Foto: Reinhard Holl

Wir bestaunen hingegen das kulinarische Angebot: Ein Wildschwein - erlegt im Dunkelsteiner Wald - wird am offenen Feuer gebraten, delikate Räucherfische angeboten - oder ein Bäcker aus der Region präsentiert seine knusprigen Produkte frisch aus dem Holzofen. Honigbier, Met oder Marillenpunsch dienen als Durstlöscher. Schnell hat sich die Dämmerung über Aggstein gesenkt. Ein letzter Blick hinunter auf die Donau - und ein Abschied in der Gewissheit, dass das Warten auf Weihnachten bereits begonnen hat

INFO:

Termine sind 5. November, 6. November, 12. November, 13. November sowie 19. November jeweils ab 10 Uhr. Heuer kann man erstmals die Eintrittstickets schon beim Bus- Shuttle auf dem Parkplatz erwerben. Erwachsene: 5 Euro, Kinder von 6 bis 16 Jahren 3 Euro (Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt).
Burgruine Aggstein, 3642 Aggsbach Dorf, www.ruineaggstein.at  www.donau.com/advent .
Der Folder "Wachauer Advent" kann auch angefordert werden bei Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, Schlossg. 3, 3620 Spitz, Tel.: 02713/300 60- 60.

07.11.2016, 09:32
Ingrid Altermann, Kronen Zeitung
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