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07.12.2016 - 18:59
Foto: thinkstockphotos.de

Metropole Tel Aviv: Die Stadt, die niemals stillsteht

03.12.2011, 17:00
Die Metropole am östlichen Mittelmeer lockt Städtetouristen, aber auch Rundreisende, einen längeren Zwischenstopp hier einzulegen: Tel Aviv, der "Hügel des Frühlings", besticht durch seinen Mix aus Kultur, Strand, Party, Gastfreundschaft und Lebensgefühl pur!

Bunt, westlich und dynamisch – so präsentiert sich die modernste Metropole im Nahen Osten. Passend zum Sprichwort: In Jerusalem wird gebetet, in Haifa gearbeitet und in Tel Aviv gelebt. Während begehrte Party- Locations bis in den Morgen mit coolen Beats und lautem Bass locken, sind nur ein paar Stunden später unweit religiöse Klänge zu hören. Moderne Architektur umschließt Synagogen, Moderne trifft auf Tradition.

"Miami Beach des Mittelmeers", "Kulturmetropole", "San Francisco des Nahen Ostens" und "Berlins heiße Schwester" – Tel Aviv hat zahlreiche Beinamen eingeheimst, mit denen man der trendigen City aufgrund ihres großzügigen Freizeitangebotes, ihrer kreativen Kunst- , Film- und Musikszene sowie ihres freizügigen Lebensgefühls schmeichelt. Romantisch mutet die Bedeutung des eigentlichen Namens an. Denn Tel Aviv bedeutet "Hügel des Frühlings".

Sonne, Strand, Sport, Kultur, Musik, Bars und Restaurants. Die Stadt punktet u.a. mit zahlreichen Veranstaltungen und Festivals über das Jahr hinweg, besonders im Sommer – mit vielen Menschen, die aus dem ganzen Land und aus der Welt kommen. Tel Aviv ist nach Jerusalem die zweitgrößte Stadt Israels, und eigentlich handelt es sich um eine Doppelstadt: Tel Aviv- Jaffa ist der offizielle Name. Jaffa, der südliche Teil, ist eine der ältesten Städte des Landes und bereits seit 5.000 Jahren besiedelt. Allemal einen Besuch wert ist die Altstadt Jaffas mit dem wunderschönen Hafen.

Von der kleinen Siedlung zur pulsierenden Großstadt

Das nördliche Tel Aviv hingegen ist jung. 2009 feierte es sein hundertjähriges Bestehen. Im April 1909 hatten 60 Familien beschlossen, am Meer eine Siedlung zu errichten. Daraus wurde später Tel Aviv. Heute ist es das kulturelle und technologische Zentrum des Landes, eine pulsierende Großstadt, die niemals schläft. Außerdem ist es die größte Bauhaus- Siedlung der Welt. Mehr als 4.000 Gebäude wurden einst in den 1930er- Jahren in Windeseile erbaut, um Einwanderern schnelle und funktionale Zuflucht zu bieten. 2004 wurden sie zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt.

An Tel Avivs Strandpromenade erstreckt sich über fünf Kilometer der Großteil des gesellschaftlichen Lebens. Morgens ist es im Sommer noch angenehm ruhig. Frühaufsteher starten im knallweißen Sand mit Entspannungsübungen in den Tag. Bewohner und Touristen spazieren den Strand entlang, genießen die unendliche Weite, wenn sich ihr Blick gen Meer richtet. Unweit der Promenade ragen futuristische Hochhäuser in den Himmel, sie lassen an der Modernität dieser Wirtschaftsmetropole keinen Zweifel aufkommen.

Reges Treiben auf der Strandpromenade

Spätestens ab Mittag ist auf der Strandpromenade reges Treiben angesagt. Nicht nur Sonnenanbeter sind hier anzutreffen, auch Sportler wie Wellenreiter und Kitesurfer zieht es ins und ans Wasser. Ebenso beliebt: Open- Air- Fitnessstudios. Kein Wunder, wer trainiert nicht gerne in einer solchen Umgebung? Die Einheimischen erfreuen sich selbst immer wieder an der unwiderstehlichen Naturkulisse des Mittelmeers. Sie ist das optimale Pendant zum exzessiven Partyleben und bietet die notwendige Erholung nach durchzechten Nächten.

Denn eines können die Jungen hier – feiern, als gäbe es kein Morgen. Neben internationaler Musik werden viele israelische Hits gespielt. Bei beliebten Songs wird lauthals mitgesungen, geklatscht und ausgelassen getanzt – sogar in den engsten Bars.

Rund 390.000 Menschen leben heute in Tel Aviv, wuseln über die Plätze und Märkte, tummeln sich in den Cafés und auf der Strandpromenade. Wer glaubt, das quirlige Treiben und die Größe der Stadt ersticken jegliche Gastfreundschaft, der irrt. Besucher fühlen sich willkommen und spüren alsbald, in einer lebensbejahenden, offenen Stadt gelandet zu sein.

Mit dem Fahrrad durch die "Weiße Stadt"

Touristen schwärmen davon, die City bequem mit dem Fahrrad erkunden zu können. Wer vor anspruchsvollen Touren auf dem Zweirad nicht zurückschreckt, dem sei empfohlen, eine in Tel Avivs Umgebung und Umland zu machen. Hier bietet sich – wie bereits erwähnt – das geschichtlich- architektonisch interessante Bauhausviertel an. Dieser Stadtteil wird wegen der vielen in Weiß gehaltenen Häuser übrigens auch "Weiße Stadt" genannt.

Zahlreiche kleine Boutiquen locken in die Sheinkin Street, die King George Street und rund um das Dizengoff Center, einem Einkaufszentrum im Herzen Tel Avivs. Wer lieber in einer riesigen modernen Shoppingmall flaniert, sollte sich ins Azrieli Center aufmachen. Tel Aviv ist ein "großer Korb voller Vergnügungen, voller Abenteuer und voller Geschenke", schreibt die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev über Israels Boom- Metropole. In sie einzutauchen ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Menschen geben sich modern, schräg, kosmopolitisch und unkonventionell. C'est l'Aviv! Hier sitzen die großen Banken, Börsen und Botschaften, die Werbeagenturen, Musikfirmen und Zeitungsredaktionen.

Jerusalem: Das religiöse Gegenstück

Nur eine Autostunde entfernt liegt das krasse Gegenstück: die israelische Hauptstadt Jerusalem. Stark religiös und geprägt durch die hier versammelten drei Weltreligionen. Hier leben Juden, Christen und Muslime. Die Geschichte Jerusalems beginnt als kanaanäischer Stadtstaat bereits im 18. Jahrhundert vor Christus. Der Name leitet sich von Uru Schalim oder Uru Salem her, was in etwa "Stadt des Friedens" bedeutet.

Zu Jerusalems Sehenswürdigkeiten zählen der auf dem Tempelberg gelegene Felsendom mit seiner goldenen Kuppel, das älteste erhaltene Gebäude des Islam, die Grabeskirche, die aus christlicher Sicht die heiligste Stätte Jerusalems und der Welt darstellt, sowie die Klagemauer, der heiligste Ort des Judentums. Die Via Dolorosa ist der wohl bedeutendste Weg in Jerusalem und zieht täglich Pilgerströme an. Genau dort trifft man auch auf etwas Einzigartiges. Denn nirgends sonst treffen Orient und k.u.k.- Charme so aufeinander wie im Österreichischen Hospiz zur Heiligen Familie in der Altstadt.

03.12.2011, 17:00
Susanne Zita, Kronen Zeitung
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