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21.09.2017 - 03:07
Hawaii ist dank spektakulärer Wellen seit Jahrzehnten ein Paradies für erfahrene Surfer.
Foto: AP

"Aloha" ist ein Lebensgefühl

20.10.2015, 07:06
Mit "Hallo" lässt sich der in Hawaii allgegenwärtige Gruß Aloha nur höchst unzureichend übersetzen. Es handelt sich um ein heiliges Wort, das Harmonie und Güte ausdrückt.

Aloha ist nichts weniger als das Lebensgefühl des 50. US- Staats. Aloha kann nur mit einem Lächeln ausgedrückt werden, und auch Amerikaner vom weit entfernten Kontinent wirken wie vom Geist der Südsee erfasst, wenn sie mit breitem Akzent "Aloouha" sagen.

Dabei wissen sicher nur wenige von ihnen, dass das melodische Wort so viel bedeutet wie "Im Angesicht des Atem Gottes zu stehen" und mit dem Gegenüber in Harmonie zu sein. Hawaiis letzte Königin Lili’uokalani hat ernstlich ermahnt, dass kein Bewohner das heilige Wort aussprechen dürfe, wenn er kein Mitgefühl, keine Warmherzigkeit, Sympathie oder Güte empfindet.

21 Flugstunden

Reisende aus dem einen halben Erdball entfernten Europa können das nicht sofort  nachempfinden, wenn sie in Honolulu landen. Elf bis zwölf Stunden Zeitunterschied, mehr als 12.000 Kilometer, etwa 21 Flugstunden: Das geht in die Knochen, auch wenn eine  Übernachtung auf dem Weg, etwa in Chicago, Jetlag und Sitzschmerzen lindert. Die erste Begrüßung mit dem obligaten Lei, dem Blumenkranz, den angeblich schon Hawaii- Entdecker James Cook 1778 von freundlichen Ureinwohnerinnen umgehängt bekam, wird eher müde entgegengenommen, die Fahrt  über achtspurige Autobahnen entlang typischer US- Einkaufszentren bis zum berühmten Waikiki- Beach mit seiner Hochhaus- Skyline lässt Zweifel am Traumziel in der Südsee aufkommen.

Honolulu ist eine Großstadt mit fast 400.000 Einwohnern, der Sandstrand von Waikiki zwar dreieinhalb Kilometer lang,  aber schmal und von Hochhäusern  mit insgesamt 70.000 Hotelbetten gesäumt. Die Stadt ist ein Einkaufsparadies, in dem Hawaiis klassischer Exportartikel, das gleichnamige mit bunten Blumen bedruckte  kurzärmelige Hemd, kaum zu finden ist - dafür gibt’s alle internationalen Luxusmarken, von Chanel und Dior bis zu Armani, Vuitton, Cartier und Tiffany’s.

Asiaten im Kaufrausch überall. Für sie, die die Sonnenbräune scheuen, ist der Strand ohnehin nur ein Hintergrund- Motiv auf dem obligaten Selfie, am liebsten vor der Bronzestatue für  "Duke" Paoa Kahanamoku, den Vater des modernen Surfens. Surfer gibt es in Waikiki noch heute, und bei der allabendlichen Hula- Vorführung zu Sonnenuntergang am Kuhio- Strandabschnitt kommt, vor allem mit einem exotischen Longdrink in der Hand, endlich die richtige Inselstimmung auf.

Hunderttausende Nordamerikaner, Kanadier und Japaner  sind seit Jahrzehnten hier Stammgäste, machen Ausflüge zum Weltkriegs- Gedenkort Pearl Harbour,  eine Bootstour zum Whale- Watching (zwischen Dezember und Mai) oder einen Helikopter- Rundflug.

Springende Buckelwale

Wer aus Europa ins vielgerühmte Inselparadies fliegt, sollte eindeutig mehr sehen. Honolulu kann nur eine kurze Eingewöhnung vor Fahrten in weniger überlaufene Gebiete der Insel Oahu oder dem "Hüpfen" per Flugzeug auf die ländlicheren Inseln wie Kauai, Big Island, Maui oder Molokai sein. Auf sieben der acht Hauptinseln des Archipels leben insgesamt nur 25 Prozent der etwa eine Million Einwohner. Hier gibt es noch Südsee- Feeling und dazu die typischen Vorteile von Reisen in den USA. Ein gut ausgebautes Straßennetz, auf dem man mit Mietwagen problemlos unterwegs ist. Moderne Hotels, Restaurants, Geschäfte, perfekte Versorgung, organisierte Touren. Zu sehen ist viel: Sie können Surfer auf mächtigen Wellen bewundern (am besten auf Maui); bis zu 15 Meter lange Buckelwale mit freiem Auge aus dem Meer springen sehen (dafür ist Big Island ideal) und sich dort vom aktiven Vulkan Kilauea beeindrucken lassen.

Bis zu 300 Sonnentage

Das warme Klima mit bis zu 300 Sonnentagen im Jahr macht den "Aloha- Staat" - so steht es auf den Fahrzeugkennzeichen -  zum idealen Zweitwohnsitz für Promis von Oprah Winfrey, Clint Eastwood, Britney Spears und Woody Harrelson bis zu Mark Zuckerberg und Richard Branson. Sonnenhungrige Senioren aus Nordamerika verbringen dort die Wintermonate, und auch Aussteiger. US- Kriegsveteranen ziehen offenbar besonders gern nach Hawaii. Harmonie und Frieden sind dort nicht nur bei den Hippie- Surfern der höchste Wert, sie prägen auch den Alltag. Sie sehen keine griesgrämigen Gesichter, alles geht schön langsam und immer freundlich.

Die Probleme der restlichen Welt sind für Hawaiianer einfach sehr weit weg -  auch  bei Urlaubern stellt sich dieses Aloha- Lebensgefühl schon nach an paar Tagen ein.

PS: Der alte Schlager "Es gibt kein Bier auf Hawaii" sollte kein Reisehindernis sein. Es gibt jede  Menge Gerstenbräu dort. Erzeugt von der Aloha- Brauerei . . .

Info:

Exotisches Hawaii, Mietwagenrundreise Hawaii mit Stopps in Chicago und New York
Pro Person im Doppelzimmer: 3790 Euro
Termine: 8. 1.- 22. 1. 2016, 5. 2.- 19. 2. 2016, 5. 3.- 19. 3. 2016
Leistungen: Linienflüge mit AUA/United Airlines:  Wien- Chicago -Honolulu- New York- -Wien
Flüge Honolulu- Big Island/Kona BigIsland/Hilo- Maui- Honolulu
Eine Nacht in Chicago, elf Nächtigungen in Hawaii, eine Nacht in New York
Hawaii Roadbook, Begrüßung mit Blumenkranz, Flughafentransfers auf Oahu
Mietwagen auf Big Island (4 Tage), auf Maui (4 Tage)
Buchungen: Raiffeisen Reisen  01 / 313 75 - 82, buze@raiffeisen- reisen.at
www.raiffeisen- reisen.at 


20.10.2015, 07:06
Brigitte Egger, Kronen Zeitung
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