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03.12.2016 - 18:02
Foto: APA, KOLLER, TOMSCHI, HOLL, PAIL, BARTEL,Privat, krone.at-Grafik

Wem Österreichs Prominente ihre Stimme geben

21.09.2013, 17:00
Noch sieben Tage, dann wählen 6,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher ein neues Parlament. In der großen "Krone"-Umfrage zu den Nationalratswahlen lüften Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Sport und Show das Wahlgeheimnis und verraten, wem sie ihre Stimme geben werden. Plus: ihr stärkstes Motiv.
Alf Poier, Kabarettist (Team Stronach): "Aus Protest und auch aus Sympathie für sein rhetorisch ungehobeltes Danebenverhalten wähle ich Frank, damit die rückgratlose rote Schleim- und EU- Politik endlich einen Dämpfer bekommt. Zählen sollte Leistung und nicht die Parteizugehörigkeit!"

Erni Mangold, Schauspielerin (NEOS): "Die NEOS machen sehr viel für die Jugend, das finde ich wichtig. Sie sind eine aufstrebende Partei, und sie sind in ihrem Herzen ehrlich."

Werner Gruber, Physiker (SPÖ): "Ich wähle Werner Faymann, weil er Europapolitik ernst meint. Und: Wir hatten schon einmal eine Regierung, die Österreich als Selbstbedienungsladen betrachtet hat..."

Eva Rossmann, Krimi- Autorin und Köchin (Grüne): "Meine Stimme gehört den Grünen. Sie sind nachweislich die einzige Partei, die nichts mit Korruption zu tun hat. Und: Ihr Menschenbild grenzt andere nicht aus. Ich halte sie für moderner, offener und zukunftsorientierter als alle anderen. Es macht Spaß, sie zu wählen!"

Franz Fiedler, "Transparency International" (ÖVP): "Ich wähle die ÖVP, weil sie von allen Parteien über die größte Wirtschaftskompetenz verfügt, die familienfreundlichste Politik betreibt und neue Steuern ausschließt."

M. Odin Wiesinger, Bildhauer (FPÖ): "Obwohl es für einen Künstler in Österreich nicht opportun ist: Ich wähle FPÖ, weil den Freiheitlichen Land und Leute wirklich am Herzen liegen und sie nicht Europa- hörig sind."

Robert Glock, Unternehmer (BZÖ): "Im Herzen bin ich SPÖ, aber diesmal wähle ich – als mögliches Zünglein an der Waage – BZÖ. Josef Bucher ist auch kein Phrasendrescher wie die anderen Spitzenkandidaten."

Fadi Merza, Thaiboxer (SPÖ): "Es ist ein Recht, und deshalb für mich auch eine Pflicht, am nächsten Sonntag zur Wahl zu gehen. Nur so kann was verändert werden. Ich werde der SPÖ meine Stimme geben."

Claus Raidl, Präsident der Oesterreichischen Nationalbank (ÖVP): "Ich wähle die ÖVP und Michael Spindelegger, weil ich gegen höhere Steuern bin. Wir sind schon ein Hochsteuerland. Höhere Steuern bringen uns nicht weiter, sondern wir müssen in vielen Bereichen effizienter uns sparsamer mit den Steuergeldern umgehen."

Gexi Tostmann, Unternehmerin (Grüne): "Ich bin lebenslänglich der grünen Bewegung verbunden. Die Grünen haben mich im Grunde nie enttäuscht. Sie haben immer Rückgrat bewiesen und handeln korrekt."

Frenkie Schinkels, Moderator (ÖVP): "Erwin Pröll hat mir einst geholfen, als ich nach dem Schicksalsschlag mit meiner Frau keinen Ausweg mehr sah. Seither fühle ich mich in der ÖVP- Familie zuhause."

Stephan Eibel Erzberg, Literat (SPÖ): "Ich unterstütze den Werner Faymann, weil er die Hackler net komplett vergisst und keine oarmen Dichter frisst ... Ja, ich bin so frei: Die SPÖ ist eine soziale Partei."

Johannes Gutmann, "Sonnentor"- Gründer (ÖVP): "Dass wir seit 25 Jahren für Gemeinwohl und Ökonomie arbeiten, hat die Politik nie ganz verstanden und gewürdigt. Mein grünes Herz wählt dieses Mal schwarz."

Ernst Fuchs, Maler (Team Stronach): "Ich gebe Frank meine Stimme. Drei Gründe: Er hat in Österreich viele Arbeitsplätze geschaffen, sich in hohem Maße kulturell engagiert und außerdem viel Geld gespendet."

Brigitte Kren, Schauspielerin (SPÖ): "Als alleinerziehende Mutter und Schauspielerin ist man in der Sozialdemokratie besser aufgehoben. Auch aus Treue und Solidarität wähle ich kommenden Sonntag wieder die SPÖ."

Gunnar Prokop, Ex- Handball- Trainer (ÖVP): "Obwohl meine Tochter Karin für Stronach arbeitet, wähle ich meine alte politische Heimat ÖVP – insbesondere auch, weil Michael Spindelegger einst mein Schüler war."

Christine Nöstlinger, Kinderbuchautorin (SPÖ): "Ich wurde von Kindheit an darauf trainiert, Sozialdemokratin zu sein. Das wird sich nimmer ändern, obwohl ich nicht mit allem, was die Partei macht, einverstanden bin."

Birgit Sarata, Operettensängerin (SPÖ): "Wahlen sind ja eigentlich geheim. Aber ich habe rund um Werner Faymann viele nette, aufrichtige Menschen kennenlernen dürfen und kein Problem, zu sagen, dass ich SPÖ wähle."

Peter Habeler, Extrembergsteiger (ÖVP): "Der Tiroler Spitzenkandidat Karlheinz Töchterle ist ein toller Politiker und Mensch. Ich schätze seine Geradlinigkeit und Klugheit – und er ist auch ein guter Bergsteiger. Deshalb: ÖVP!"

Daniel Landau, AHS- Lehrer (Grüne): "Für mich ist Grün die Hoffnung, mit vernünftigen Ideen ideologische Gräben in der Bildungspolitik zu überwinden. Dabei geht es doch um die Potentiale und Möglichkeiten aller Kinder!"

Trixi Schuba, Eiskunstlauf- Olympiasiegerin (SPÖ): "Der Kurs, den Werner Faymann eingeschlagen hat, war bisher erfolgreich, deshalb kriegt er meine Stimme – obwohl ich mir mehr Initiativen im Sport wünschen würde."

Reinhard Weinstabl, Sporttraumatologe (ÖVP): "Ich gebe meine Stimme der steirischen ÖVP, weil wir ein gemeinsames Europa brauchen, um der Bevölkerung auch in Zukunft den verdienten Wohlstand zu sichern."

Biko Botowamungo, Pastor und Ex- Boxer (SPÖ): "Ich mag Werner Faymann, er hat Charakter bewiesen und ist einfach der bessere Bundeskanzler. Deshalb unterstütze ich bei der Wahl nächsten Sonntag die SPÖ."

Artur Worseg, Schönheitschirurg (ÖVP): "Ich wähle erstmals die ÖVP, weil mir die Hatz auf alle, die a bissel Geld haben, nicht gefällt. Da stehen mir die wirtschaftlichen Ideen der Volkspartei unter Michael Spindelegger schon näher."

Dolores Schmidinger, Schauspielerin und Kabarettistin (SPÖ): "Für mich ist der sozialdemokratische Weg und das Wahlprogramm von Werner Faymann das einzig wählbare. Auch die Frauenpolitik der SPÖ finde ich in Ordnung."

21.09.2013, 17:00
Lisa Bachmann, Günter Krauthackl, Isabella Kubicek, Vera Lischka und Karin Podolak, Kronen Zeitung
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