Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
24.07.2017 - 02:33
Foto: thinkstockphotos.de, krone.at-Grafik

SPÖ zieht in den Kampf um das Pensionsalter

21.07.2013, 18:50
Die SPÖ nimmt die politische Vorlage der ÖVP - die erneute Forderung nach einer rascheren Anhebung des Frauenpensionsalters (siehe Infobox) - dankbar an und zieht nun mit voller Kraft in den Kampf um die Pensionen. "Hysterie" werfen die Schwarzen, die das Thema rasch wieder loswerden wollen, dem Koalitionspartner vor. Die Schlammschlacht hat also begonnen.

Der neue Regierungsstreit kommt der SPÖ offenbar sehr gelegen, ein roter Minister nach dem anderen wirft sich in die Schlacht um das Pensionsalter. Nach Doris Bures wehren sich nun Frauenministerin Gabriele Heinisch- Hosek und Sozialminister Rudolf Hundstorfer vehement gegen eine vorgezogene Angleichung des Antrittsalters.

"Mehrfachbelastung von Frauen"

"Das aktuelle gesetzliche Frauenpensionsalter hat gute Gründe. Die liegen in der Mehrfachbelastung und Benachteiligung von Frauen gegenüber Männern", so Heinisch- Hosek. Eine frühzeitige Angleichung des Pensionsalters wäre eine Maßnahme, die an der Lebenswirklichkeit von älteren Frauen vorbeiginge. Und Minister Hundstorfer stellt klar, dass es dazu nicht kommen werde, "unabhängig davon, wie laut die ÖVP dies beschwöre".

Solange Frauen im Erwerbsleben durch Lohngefälle, schlechtere Gehaltseinstufungen und verringerte Aufstiegschancen benachteiligt seien, sei eine spontane Erhöhung des Pensionsantrittsalters kein Thema. Auch ÖGB- Vizepräsidentin Sabine Oberhauser lehnt den neuerlichen Vorstoß der ÖVP ab, die Diskussion entbehre jeglicher Grundlage.

ÖVP wirft SPÖ "Hysterie" vor

Die Volkspartei will unterdessen von dem Thema am liebsten gar nichts mehr wissen. Die Sache werde vom Regierungspartner aufgebauscht, die SPÖ verhalte sich hysterisch und wolle nur von den eigentlichen Problemen ablenken, hieß es am Sonntag aus dem Büro von Vizekanzler Michael Spindelegger.

Wenig Verständnis für das "Wahlkampf- Hickhack auf Kosten der Frauen" haben die Grünen und verweisen auf den fertigen Fahrplan zur Anhebung des Pensionsalters. Das BZÖ fordert ein einheitliches Pensionssystem für alle mit einem Pensionskonto.

21.07.2013, 18:50
Doris Vettermann, Kronen Zeitung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert