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18.01.2017 - 05:57
Foto: dpa/Boris Roessler

SPÖ und ÖVP kämpfen jetzt um den Arbeitsmarkt

29.04.2013, 17:00
Nach der Wahl ist vor der Wahl. Kaum ist der Urnengang in Tirol vorbei, werfen sich SPÖ und ÖVP auch schon mit voller Kraft in die Schlacht um die Stimmen im Herbst. Beide Regierungsparteien setzen dabei vor allem auf das Thema Beschäftigung - der Kampf um den Arbeitsmarkt ist entbrannt.

Die SPÖ startet eine groß angelegte Kampagne - die einfache Botschaft lautet: Rot ist die Partei der Arbeit. "Im Zentrum steht das ureigenste Kernanliegen und die Kernkompetenz der Sozialdemokratie: Das Thema Arbeitsplätze ist derzeit mit Abstand das wichtigste Thema für die Menschen in Österreich", so SPÖ- Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos.

Neben dem Wahlkampf- Schlager billigeres Wohnen und der stets präsenten Gerechtigkeitsdebatte - ein neuer roter Slogan, der nun österreichweit plakatiert wird, lautet: "Gegen die Herrschaft der Milliardäre" - geht es in der roten Initiative auch um leistbares Leben. Wichtig sei nicht nur ein Beschäftigungsverhältnis, sondern auch eines, von dem man leben könne, betont die SPÖ.

ÖVP will Mitarbeiter stärker an Gewinn beteiligen

Doch die ÖVP will dem Koalitionspartner dieses wichtige Thema nicht kampflos überlassen. Parteichef Michael Spindelegger und Wirtschaftskammer- Präsident Christoph Leitl wollen Unternehmen motivieren, ihre Mitarbeiter stärker am Gewinn zu beteiligen. Für rund die Hälfte einer Gewinnausschüttung solle es eine Steuer- und Sozialversicherungsbefreiung geben. Mit einer Umsetzung vor der Nationalratswahl im Herbst rechnet Spindelegger nicht, er will den Vorschlag aber im kommenden Regierungsprogramm verankern.

Weiters plädiert der ÖVP- Chef dafür, die Zahl der "Beauftragten" in Unternehmen zu reduzieren, um die Verwaltung leichter und effizienter zu machen. Wirtschaftskammer- Chef Leitl sprach sich einmal mehr gegen neue Steuern aus: "Das ist Gift für das Vertrauen in den Standort und ein absoluter Jobkiller."

29.04.2013, 17:00
Doris Vettermann, Kronen Zeitung
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