Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
10.12.2016 - 16:35
Foto: APA/GERT EGGENBERGER

Scheuch stellt klar: "Ich gehe nicht in den Bundesrat"

14.03.2013, 15:42
Die heikle Personalie Kurt Scheuch lässt die Gerüchteküche in Kärnten weiter brodeln: Hieß es nach der desaströsen FPK-Wahlniederlage bei der Landtagswahl am 3. März, Scheuch plane, in den Bundesrat zu wechseln, meldete sich der Ex-Parteichef nun selbst zu Wort. Die Meldung, er werde für die FPK in die Länderkammer einziehen, sei "ein bewusst gestreutes Gerücht und entbehrt jeder Grundlage", sagte Scheuch am Donnerstag.

Nach dem neuen Kräfteverhältnis steht den Kärntner Freiheitlichen ein Bundesrat zu - ein Fall für Kurt Scheuch, hatte es am Dienstag aus Parteikreisen geheißen. "Damit es klar ist: Ich gehe nicht in den Bundesrat", ließ der 45- Jährige, der bereits am Tag nach der verlorenen Wahl seinen Rücktritt als FPK- Parteichef verkündet hatte, nun nach zweitägigem Schweigen am Donnerstag ausrichten - um den Gerüchten über einen möglichen Wechsel nach Wien ein Ende zu setzen.

Zuletzt war aus FPK- Kreisen auch zu hören, dass die FPÖ bei der Nationalratswahl im Herbst Uwe Scheuch als Kandidaten für Kärnten ins Rennen schicken will. "Auch das gehört ins Reich der Gerüchte", erklärte Kurt Scheuch.

An Verhandlungen mit Dörfler und Dobernig nicht beteiligt

In die Gespräche mit Gerhard Dörfler, Harald Dobernig und Hannes Anton über deren von Neo- Parteichef Christian Ragger geforderten Verzicht auf ihr Landtagsmandat sei er nicht eingebunden, ließ Scheuch zudem wissen.

"Man muss Ragger die Zeit geben, die er benötigt. Ich werde ihn aus ganzem Herzen unterstützen", so der Ex- Parteichef. Ratschläge an Dörfler, Dobernig und Anton wollte Scheuch zwar nicht erteilen, allerdings: "Ich stehe hinter dem Erneuerungsprozess der Partei, ich habe es vorgezeigt."

Scheuch sieht keine Zerreiß- Gefahr für Freiheitliche

Die Gefahr, dass es die Freiheitlichen in Kärnten völlig zerreißt, sieht Kurt Scheuch übrigens nicht. "Diese Chance ist gleich null." Die Ortsgruppen und Bezirksparteien stünden hinter Ragger. Wie das im Landtagsklub aussehe, sei allerdings "eine andere Sache", erklärte der 45- Jährige.

14.03.2013, 15:42
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung