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08.12.2016 - 12:35
ÖVP-Landesparteichef Manfred Juraczka (links) und FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus (rechts)
Foto: APA/ROBERT JAEGER, APA/HERBERT PFARRHOFER

Öffi- Preiserhöhungen in Wien: "Rot- grüne Abzocke"

18.04.2014, 12:31
Die angekündigten Tariferhöhungen der Wiener Linien mit Anfang Juli bringen die Rathaus-Opposition auf die Palme. FPÖ und ÖVP beklagten am Freitag unisono die "rot-grüne Abzocke". Der freiheitliche Klubchef Johann Gudenus ortet gar den "endgültigen Beleg dafür, dass soziale Verantwortung und soziales Gewissen im Wiener Rathaus nur mehr bei der FPÖ vorhanden" seien.

Die rot- grüne Stadtregierung habe sich vom sozialen Grundgedanken verabschiedet, kritisierte Gudenus. Sie betreibe eine "Eiskastenpolitik", durch die "wieder einmal die sozial Schwachen" getroffen würden.

Foto: Andreas Graf, APA

Juraczka: "Reine Zumutung"

Auch für ÖVP- Landesparteichef Manfred Juraczka sind die Teuerungen eine "reine Zumutung". Mit derartigen Maßnahmen werde wohl auch der Öffi- Anteil am Stadtverkehr nicht gehoben, der Ein- bzw. Umstieg zum öffentlichen Verkehr werde durch die Preissteigerungen vielmehr "massiv erschwert". ÖVP- Seniorensprecherin Ingrid Korosec meinte, dass die Tarifanhebungen zulasten jener gingen, die sich eine Jahreskarte nicht leisten könnten oder wollten - also auch der Pensionisten.

SPÖ ortet "gespielte Aufregung der Opposition"

SPÖ- Verkehrssprecher Siegi Lindenmayr wiederum verteidigte die Erhöhungen mit dem Hinweis, dass ständig in die Qualität der Öffis investiert werde - aktuell etwa in die angekündigte Intervallverdichtung der U6 zu morgendlichen Stoßzeiten. Abgesehen davon sei ein Großteil der Öffi- Nutzer von den Teuerungen gar nicht betroffen. Der Volkspartei und den Freiheitlichen warf Lindenmayr Verlogenheit vor. Ein Blick auf ÖVP- oder FPÖ- regierte Städte wie Graz oder Klagenfurt, wo Dauernetzkarten deutlich teurer als in Wien seien, zeige, "wie scheinheilig die gespielte Aufregung der Opposition" sei.

Anhebungen bei Einzel- , Wochen- und Monatstickets

Die Wiener Linien hatten am Donnerstag bekannt gegeben, dass einige Ticketpreise per 1. Juli angehoben werden sollen. Der Einzelfahrschein kostet künftig 2,20 Euro (bisher 2,10), die Wochenkarte 16,20 Euro (15,80) und die Monatskarte 48,20 Euro (47). Die Jahreskarte bleibt mit 365 Euro gleich, Schwarzfahren wird ebenfalls nicht teurer und schlägt weiterhin mit 103 Euro zu Buche (Details siehe Infobox).

18.04.2014, 12:31
AG/red
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