Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
03.12.2016 - 08:59
Foto: APA/FRANZ NEUMAYR/Helmut Fohringer, APA/dpa/Federico Gambarini

NEOS- Politiker korrigiert Zahlen von SP- Stadträtin

22.02.2016, 10:33

Kommt eine Familie von Asylberechtigten in Wien tatsächlich auf 36.000 Euro Jahreseinkommen? Nein, meinte Wiens Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) auf entsprechende Kritik der NEOS und rechnete 20.200 Euro vor. Jetzt konterte NEOS- Mandatar Sepp Schellhorn und legte eine von einem Steuerberater durchgeführte Berechnung vor, die auf exakt 36.343,20 Euro kommt.

Wie die "Presse" berichtete , hat der von Schellhorn beauftragte Steuerberater auf das Beispiel einer Familie mit vier Kindern zurückgegriffen. Demnach erhält man 25.629,36 Euro bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS). Diese Summe setzt sich zusammen aus zwölf Mal 620,87 Euro pro Erwachsenem plus zwölf Mal 223,51 Euro pro Kind.

Dazu kommen für die zwei Erwachsenen 3725,28 Euro für die Deckung des Wohnbedarfs sowie Kinderabsetzbeträge in der Höhe von 2803,20 Euro, Familienbeihilfe in der Höhe von 6801,64 Euro und 1109 Euro Alleinverdienerabsetzbetrag. Unterm Strich ergibt das die Summe von 36.343,20 Euro.

Schellhorn leitet alle Informationen an Wehsely weiter

Die Berechnung des Fallbeispiels ist Schellhorn zufolge durch eine "uns bekannte NGO belegt". Der NEOS- Politiker will "alle Informationen an Stadträtin Wehsely umgehend weiterleiten".

Schellhorn bemängelte außerdem, dass die Berechnung der bedarfsorientierten Mindestsicherung und der Zuschüsse "nur mehr für Steuerexperten, durch Juristen in den Magistraten oder durch beratende NGOs fehlerfrei möglich ist".

Am Montag meldete sich Wehselys Mediensprecherin Katharina Kubicek dazu mit folgender Anmerkung zu Wort: "Der Grundbetrag zur Deckung des Wohnbedarfs in Höhe von € 155,22 pro Erwachsenem ist bereits im Mindeststandard von € 620,87 pro Erwachsenem enthalten und wird daher in der Berechnung doppelt angeführt, d.h., die € 3725,28 können nicht extra dazugerechnet werden. Eine sechsköpfige Familie kann somit maximal € 2135,78 monatlich, das sind € 25.629,36 jährlich, an BMS beziehen."

22.02.2016, 10:33
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung